Golfen mit Sinn und Verstand


Wäre Goethe Golfer gewesen, hätte er vielleicht erkannt:
„Das Fleisch ist willig, doch der Geist ist schwach.“ Denn gute Golfschläge scheitern auf die Dauer nicht am Willen sondern am Mangel an Vernunft und Verstand. Also an der Dummheit. Und diese war Goethe ein Gräuel. Dummerweise ist „Dummheit“ ein Schimpfwort, bedeutet im Grunde aber  nur: Mangel an Wissen und Mängel im Denken. Und: Für beides gibt es ja Abhilfe. Golfer und Golferinnen sollten sich darum bemühen.

Viele Golfer denken und sagen: „Ich weiß wie es geht. Ich kann es nur nicht umsetzen. Ich weiß schon was ich falsch mache. Ich kann es nur nicht abstellen.“ Man sollte sich besser fragen: „Ist mein Wissen denn gesichert? Und warum weiß ich dann nicht, wie ich es umsetzen und meine Fehler abstellen könnte?“

Wer nach ein bis zwei Jahren nicht von seinen schlechten Schlägen weg ist, der ist definitiv auf dem falschen Weg. Es liegt sicher nicht am Mangel an Fleiß, denn viele Golfer üben sogar emsig aber das Falsche und werden dadurch nicht besser sondern nicht selten sogar schlechter.

Wer also beim Golfen nicht besser wird, obwohl er sich mehr zutraut und sich redlich bemüht, der sollte der Sache „Golfschlag“ mal mit Sinn und Verstand auf den Grund gehen. Und dann wird er sicher entsetzt und staunend feststellen: „Das hab ich ja alles gar nicht gewusst!“

Der Golfschlag ist zwar nicht so einfach wie man es gerne hätte, aber er ist auch nicht so kompliziert wie alle behaupten. Und mit dem richtigen Wissen und Verstehen als Basis könnte er von gut 80% der Sterblichen auch richtig erlernt werden. Ohne dieses Wissen schaffen es aber nur knapp 10%. Und das ist genau der Stand der Dinge: 90% aller Golfer schlagen falsch und wissen nicht warum.

Dummheit ist menschlich. Sie zu überwinden aber auch. Lassen Sie sich also jederzeit dazu provozieren.

Ihr
Thomas Zacharias

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