Trainieren Sie MIT KÖPFCHEN


Wenn ich mir das Geschehen auf einer beliebigen Drivingrange anschaue, fühle ich mich mitleidig an meine eigenen Anfängerjahre erinnert, als ich wie die meisten Amateure kopflos auf die Bälle eingedroschen habe, verzweifelt und ohne jede Einsicht in die Ursachen meines Scheiterns. Nur von der blinden Hoffnung getrieben, meine Schläge müssten doch allein durch fleißiges Üben besser werden. Doch niemals ist es besser geworden. Meistens sogar eher schlechter. Und das, ob mit oder ohne Anleitung.

Aber das lag nicht einfach an der ART zu trainieren. Die Kopflosigkeit kam von dem Unwissen darüber, WAS überhaupt trainiert werden muss. Also was wirklich wichtig und entscheidend ist. Und eines steht fest:

Alle Profis können es, aber kaum einer weiß es zu unterrichten. Nicht einmal in den Büchern und Videos der Obergurus wird es angesprochen. Die Experten diskutieren am Wesentlichen vorbei und die Lehrer schicken ihre Schüler in einen Djungel von unwichtigen und irreführenden Einzelheiten.

Als Dipl. Sportlehrer mit Schwerpunkt Technik und Biomechanik und als Golfer nur mittelbegabt, bin ich 1993 dahinter gekommen und habe dadurch meinen Rundenschnitt von einem Tag auf den anderen von 95 auf 85 und nach eingen Wochen auf 80 Schläge verringert. Denn das Prinzip herrscht im kurzen wie im langen Spiel. Und ohne dieses Wissen würde ich immer noch 100er-Karten schießen und wäre auch noch chronisch verletzt, so dass ich überhaupt nicht spielen könnte.
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