Sensationen sind sinnliche Sinneseindrücke.
Und darauf sind wir aus, wenn wir ein großes Turnier besuchen. Wir
wollen dabei sein und staunen, wenn die
Cracks zeigen, wie richtiges Golfen aussieht. Vielleicht hoffen wir auch, bei
den Profis etwas abschauen zu können, um unser eigenes Spiel zu verbessern.
Diese Aussicht ist aber grad so zweischneidig wie verlockend, denn nicht alles
was die Profis machen, ist vorbildlich, und vieles liegt gar nicht im Bereich
unserer motorischen Möglichkeiten. Wer also mit Vernunft beobachten,
einschätzen und lernen will, braucht Kriterien.
Als erstes sollten wir wissen, wo man am besten steht.
Nämlich am Abschlag oder an der Landezone der Abschläge (um den 2.
Schlag zu sehen) oder in der Nähe des Greens.
Je nach dem was uns interessiert.Am meisten lernt man aber wohl auf der Driving Range,weil man da von jedem Spieler mehrere Schläge hintereinander beobachten und direkte Vergleiche anstellen kann.
Die Schwungebene
Hier sollten Sie versuchen, sich hinter den Spieler zu stellen also in Schlagrichtung blickend, um die Ebene zu erkennen, auf welcher Arme und Schläger sich auf und ab, durch und ins Finish bewegen.

Diese Ebene sollte so schräg liegen wie der Schlägerschaft beim Ansprechen. Sie werden erkennen, wie penibel genau der Spieler auf der Schwungebene bleibt. Versuchen Sie das hier zu verinnerlichen. Schauen Sie auf das Handgelenk, das beim Aufschwung gerade ist. Manche schwingen etwas steiler, manche flacher, aber immer stimmt die Schwungebene und immer kommt der Schlägerkopf von innen an den Ball. Hier demonstriert von Oliver Heuler, PGA Trainer des Jahres 2001.

