Kässpätzle - ein Traditionsgericht in Schwaben.
Von "Herrgottbscheißerle, Laubfröschen und Allgäuer Nonnenfürzle"..
Die Schwäbische Küche ist im Gegensatz zur französisch beeinflussten Badischen Küche eher einfach und bodenständig. Sie ist beheimatet im Schwabenland, das große Teile Württembergs umfasst, die zu Bayern gehörende Region Bayerisch Schwaben sowie das Allgäu.
Eine zentrale Bedeutung haben Eierteigwaren in den verschiedensten Variationen: Spätzle oder Maultaschen, die mittlerweile wohl bekannteste schwäbische Spezialität. Gewickelte oder gefaltete Nudeltaschen mit einer herzhafter Füllung aus Fleisch, Spinat, Zwiebeln und eingeweichten „Weckle“ (Brötchen). "Herrgottsbscheißerle“ ist übrigens ihr Kosename, wurden sie doch – so sagt es die Legende – einst von Mönchen erfunden, um das Fleischverbot in der Fastenzeit zu umgehen, da der Herr im Himmel das eingewickelte Fleisch nicht sehe.
Eine universelle Beilage zu saucenreichen Fleischgerichten sind die Spätzle, aus zähflüssgem Teig in schmalen Streifen von einem „Spätzlesbrett“ direkt ins kochende Wasser geschabt. Auch als eigenständiges Gereicht wie Käs'spätzle sehr beliebt.Etwas frivol auch „Buabaspitzla“ genannt, sind Schupfnudeln eine weitere Besonderheit aus der oberschwäbischen und Allgäuer Küche. Aber auch gehaltvolle Suppen und Eintöpfe sind typisch für die Schwäbische Küche. Neben Lammbraten und dem Zwiebelrostbraten gibt es dennoch eine Vielzahl regionaler Spezialitäten. Für den der es mag sind Saure Kutteln ein Genuss. Als "Laubfrosch" wird eine Art Krautwickel bezeichnet, eine in Spinatblätter eingewickelten Masse aus Bratwurstbrät. Mehr über die Schwäbische Küche und über "Allgäuer Nonnenfürzle" erfahren Sie l hier
