Eric Cogorno. Die wichtigsten Faktoren, um deine Drives weiter zu schlagen.


Die wichtigsten Faktoren, um deine Drives weiter zu schlagen.

Wenn immer wir darüber sprechen, den Driver weiter zu schlagen, geht es um diese 3 Dinge:

#1. Ein solider Ballkontakt, was bedeutet. dass wir dem Ball in Mitte des Schlagerblattes treffen.

#2. geht es um "Angle of Attack"- darum, mit in welchem Winkel der Schläger auf den Ball trifft. Ob von oben nach unten oder von unten nach oben zu treffen. Steil nach unter oder flach von unten nach oben. ( hitting down oder hitting up on the balll)

In #3 geht es schließlich um SPEED -
die Schlägerkopf-Geschwindigkeit.

Das sind gewöhnlich "The Big Three - Die Großen Drei im Driver-Spiel 

 



Von diesen "Big Three" ist die #1, den Ball in der Mitte des Schlägerblattes zu treffen, wohl der einfachste Teil, die anderen beiden, der Eintreffwinkel oder die Erzeugung von mehr Speed verlangen schon ein wenig mehr Arbeit, während es einfacher ist, mehr von unten nach oben zu schwingen. ( der AoA also positiv ist). Darauf sollte man sich zuerst mal konzentrieren.

Sicher wissen die meisten von euch, dass es zwischen den Eintreffwinkel  ( dem AoA, ob ich den Ball von oben runter oder von unten nach oben attackiere) und dem Speed - der Schlägerkopf-Geschwindigkeit - eine Beziehung gibt. Je mehr ich von oben nach unten auf dem Ball gehe, desto kürzer fliegt der Ball. Wenn ich von unten nach oben schwinge, desto höher und weiter fliegt der Ball.

Das bedeutet für unser Thema einfach,
 - den Ball in der Mitte des Schlagfläche zu treffen
 - und das in der Aufwärtsbewegung.. ( 2:57)

Bei einem Golfschwung reden wir über 3 Segmente:

- Wie du den Ball ansprichst - das Setup
- Der Aufschwung

- Der Abschwung

Jedes dieser Segmente hat wichtige Teile, die auszuführen sind.
2 davon habe ausgesucht, von denen ich glaube, dass sie die wichtigsten sind.

Nehmen wir mal an, dass dein Setup in Ordnung ist, und lass uns einfach mal durch einige Driver - Grundlagen gehen.

Da ist die Ball-Position,
die inside des linken Hackens liegt, auch ungefähr auf Höhe der linken Achselhöhle oder in der Mitte zwischen ihr und dem Hemdlogo.

Die  Position des Balles, mehr vorne oder zurück, beeinfluss den "Angel of Attack". 
Unsere Ball-Lage ist also leicht vorne, um zu bewirken, so dass wir so leicht nach oben schwingen.

Der Stand ist weiter als beim Eisen,
etwas mehr als Schulterweite, und es sollte ein bestimmter Tilt des Körpers sein, ein Neigen der Schultern nach links. etwa 10%. ist erforderlich.
Hier aufpassen, dass der Oberkörper sich neigt und dabei die linke Hüfte nicht nach vorne verschoben wird.

 

Das sind die 3 wichtigsten Dinge für das Setup.

- Ballpositon vorn
- Rechte Schulter getiltet ( RH)
- Füße weiter auseinander.

 

Kommen wir nun Backswing / Aufschwung. 
Hier ist der wichtigste der "Turn"- das Aufdrehen der Schultern. Je weiter( tiefer) die Körperdrehung ( Drehung der Hüfte und der Schultern) nach hinten erfolgen kann, desto besser ist die Voraussetzung, den Ball in einer Aufwärtsbewegung zu treffen.

Dabei sollten wir darauf achten, den Körper möglichst zentral zu drehen und nicht nach rechts zu verschieben, sich nicht zu sehr vom Ball zu entfernen.

Fange den Aufschwung langsam an und nicht schnell und hektisch, und führe den Schläger möglichst weit nach hinten. Dann nämlich erzeugst du einen weiten Schwungkreis. Mehr Rückschwung-Tiefe erzeugt mehr Zeit im Abschwung und mehr "Speed" - Schlägerkopf-Geschwindigkeit.

Und - je tiefer ich den Rückschwung machen kann, desto mehr kann der Schläger auch von innen an den Ball kommen. Das hilft für einen guten Ballkontakt und auch für einen größeren Eintreffwinkel auf den Ball nach oben).

 

Das sind die besten Voraussetzungen für einen Schlag mit viel mehr Länge.

Gutes Setup:
Ballposition vorn

Füsse weiter auseinander
Kleiner Schulter-Tilt

Eine möglichst große Backswing-Drehung.

 

Und dafür gibt es einen schönen Drill, den du dir anschauen musst. Eric demonstriert ihn hie leicht verständlich. Der Stick oder dein Schläger zeigt dir, wie weit du die Schulter drehen solltest. Versuche, den Schlägerschaft über die Linie zu bringen. 

Der Sinn dieses Drills, den du am Spiegel verfolgen und korrigieren kannst, ist nichts anderes, als ein Gefühl dafür zu erhalten. Versuche sodann dieses "Feel" in den Schwung ohne Ball einzubringen. Dann schwinge, wie im Probeschwung mit dem Ball  - denke nicht an Krafteinsatz, bleib locker, und finde dann heraus, ob es dir gelungen ist, tief genug aufgeschwungen zu haben und du so mehr Geschwindigkeit erzeugen konntest,  auch ob es gleichzeitig gelungen ist, den Schläger flacher an den Ball zu bringen.

In der Folge wiederhole diesen Drill einige Male und taste dich langsam über den Drill und das Nutzen des Gefühls an den Schlag heran. 
Eine Tatsache ist: Ohne genügend "Turn" - tiefer Aufschwung und Drehung  - wird der Rest nicht gut gelingen. Wenn du das machst, hat auch der Abschwung mehr Zeit, sich zu entwickeln.Denn:

 

Der wichtigste Teil des Abschwunges ist, dafür zu sorgen,
dass der "Angel of Attack "größer" wird, damit der Schlägerkopf flach und von unten nach oben auf den Ball trifft. 

Und hier ist der Schlüssel dazu.
Es ist die Antwort auf die Frage, wo dein Kopf ist während des Abschwunges!
Denn, wie weit dein Kopf vor dem Ball oder dahinter ist, hat den größten Einfluss darauf, ob der Schläger den Ball von oben oder von unten trifft.

Es ist klar.
Je mehr ich meinen Kopf zurückhalte, desto einfacher ist es, nach oben zu schwingen. Je mehr sich der Kopf nach vorne bewegt, desto mehr schlage ich auf den Ball hinunter.

Die Frage ist, wie viel  man den Kopf nach hinten bringen soll?
Eric zeigt uns hier, wie es die guten Spieler machen: Schau dir das genau an (min 10:11).

In der Aufschwung-Positon ToB ( Top of backswing) erfolgt bereits bei der Position, in der sich die Arme parallel zum Boden befinden ( P5), die Rückdrehung der Hüften,  und in Position "Half way down" - ( min 13:08), in der die Arme halbwegs nach unten gegangen sind, bleiben die guten Spieler auch mit dem Körper ein wenig mehr zurück. gleichzeitig während des Abschwunges. geht auch der Kopf zurück.

Fazit: Wohin dein Kopf sich in der frühen Abschwung-Phase bewegt, entscheidet darüber, wie weit du schlägst!! Die Position deines Kopfes entscheidet darüber wie sehr du nach oben schwingst.

Und noch einfacher: Je tiefer du aufschwingst und sich der Körper in der Transition-Phase ein wenig zurückhält, desto größer ist deine Chance für längere Drives.

Tieferer Aufschwung - halte den Kopf zurück! Wie sich der Kopf bewegt wird bestimmt durch "side bend" - Neigung der linken oder rechten Schulter.

Hier geht es um den "right side bend" der rechten Schulter. Praktisch bewegt sich deine rechte Schulter nähe zur rechten Hüfte.

Das alles geschieht während der Drehung in den Abschwung.

Ab 11:33 noch einmal die Zusammenfassung des ganzen Schwunges.

Das Schlusswort: Wenn du den Ball weiter schlagen möchtest, ist der "Backswing-Turn"  ein Muss!!! Mache es wie besten Golfspieler der Welt.

Beste Gelegenheit für dich:

Der GOLFselect Master-Class Driver Workshop
mit PGA Pro Achim Steinfurth in Lindau
.

3-tägiger Kurs mit vielen Drills und viel Spielen. Die Geheimnisse der Tourpros  für dich übertragen auf dein Spiel. Warum du den Driver nie zufriedenstellend triffst?

 Die Antworten erhältst du in den Driver Kursen in Lindau. siehe hier

Rendertime: 0,122 sec. - Querys: 203