Der mit dem Driver tanzt... Eric und Marty

WER TANZEN KANN, KANN AUCH DRIVER!


Es sieht nicht nur so aus, als hätten zwei Golfer einen Riesen - Spaß daran, mit dem Driver zu tanzen - es ist auch so! Denn - komplizierte Vorgänge im Schwung zu erkennen, sie in Bewegungen sichtbar zu machen, die uns vertraut sind, gehört zu den kreativsten Formen des Golf-Unterrichts. Und diese beiden Herren sind darin Meister.

Diese beiden "Tänzer" hier sind keine Geringeren als Eric Cogorno und Marty Nowicki und gehören zu den renommiertesten Teaching Pros der modernen US Golf-Szene.
Während Eric bereits für Leser unserer Newsletter ein guter Bekannter ist (siehe die letzen NL), stelle ich euch heute dazu auch Marty Nowicky vor. Ein mehrfach ausgezeichneter "Teacher of the year" im Staat New York und ein bei Pros hoch angesehener Fachmann und Freund. Beide haben zusammen ein Driver - Video produziert, das nicht nur sehenswert ist, sondern alle Aspekte des modernen Driver-Spiels in großer Klarheit aufzeigt.

Dieses Video beschließt den Zyklus der 1.GOLFselect Driver Master-Class Workshops in Lindau für die Outdoor-Saison 2019, bevor wir nun die Winter Indoor Saison Auf der Gsteig in Lechbruck einleiten.

Dazu Vorweg sei schon angekündigt:
Ich verspreche euch die besten Indoor Golf-Workshops, die wir je gemacht haben. Ambiente, Inhalte, Indoor Studio mit modernen Lernbedingungen und Entspannung in einem 4 Sterne Hotel vor der grandiosen Kulisse der Allgäuer Alpen.

 

 

Zwei ausgezeichnete Fachleute zeigen hier auf, wie man sein Driverspiel noch verbessern kann. Natürlich geht es hier um Länge, die wir alle wollen. um ihre Erfahrung und um Vorschläge, die man auch in sein eigenes Spiel einbauen kann. Hier sind sie, die Säulen im Driverspiel, die Basics und die kleinen Geheimnisse des Schwunges, diejedem GolfFan den Atem rauben können. Vor Stolz oder Aufregung…

SETUP
BACKSWING
DOWNSWING
FOLLWTHROUGH

 

SETUP  ab 2.27min

Ballposition vorne, Position gegenüber der linken Innenseite/ instep des vorderen Fußes. Hier gibt es leichte Varianten von linke Hacke, Innenseite oder der Fußspitze.

Schau dir das genau an, wie Marty das erklärt.

Wichtig: Ball vorne, Kopf zurück,

Sinnvoll ist, diesen Aufbau durch einen Alignement-Stick zu markieren, so hat man eine für das Training kleine Workstation aufgebaut, die alles klar macht.

Nächster Schritt im Setup ist der Tilt der rechten Schulter.
Die Neigung des Oberkörpers nach rechts. Genau anschauen. Marty weist hier auf die richtige Einnahme der Neigung hin.

Dazu ein Trick, um die richtige Neigung für sich zu finden:
Die Rechte Hand gleitet nach unten bis über das Knie. Eric demonstriert das und zeigt, wie sehr so der Kopf ganz klar hinten ist. Und MERKEN: Diese Position ist nicht verhandelbar! Beim Driver gibt es nur diese Position. Eine Position wie bei den Eisen wird beim Driver nicht gelingen.

Die Unterschiede sind einfach:
Andere Position beim Eisen, abwärts schwingen ( hitting down), Ball liegt auf dem Boden ,
Driver: weiterer Stand! Wie macht man das? Indem man ( nur) das rechte Bein weiter wegstellt..

3 Dinge, um den Schwung in Bezug auf Speed, Länge und Eintreffwinkel (AoA) zu maximieren:
Ballposition
Tilt
Füße weiter auseinander!

BACKSWING
Vorausgesetzt, das Setup ist einigermaßen in Ordnung, so ist nun die Frage,

Wie fange ich mit dem Backswing an? Was beginnt zuerst?

Marty empfiehlt, damit zu beginnen, nur die Schultern zu drehen und die Arme einfach nur mitzunehmen. NICHTS ÄNDERN an der Arm-und Handgelenkstellung bis zur "Aufschwung-Position Hüft-hoch und Schaft parallel zum Boden" (P2). KEINE Veränderung der Handgelenke, weder auf noch ab ( hingen) oder nach innen oder außen (beugen - strecken). Schau dir die genaue Stellung bei Eric an.

Von hier an beginnt nun das Becken mitzudrehen und das erzeugt somit AUTOMATISCH eine Erhöhung der Schulterdrehung. Durch den Tilt ( Neigung des Oberkörpers nach vorn) dreht die linke Schulter nach unten.
Die Position auf 5:90min beendet den Aufschwung.

Schau dir diese Position genau an: Arme und Hände haben sich bewegt, nur weil sich der Oberkörper bewegt hat: Dieser Vorgang ist einfach zu erkennen, hier bis 7:25min.

Sodann die Demo anschauen vom Setup an mit dem anschließendem Abschwung und Durchschwung.
Hier das Augenmerk legen auf das Gefühl, im Aufschwung gut hinter den Ball gekommen zu ein - loaded! Hierbei geht es noch nur um den Aufschwung-Teil!!

DOWNSWING ab 9:00min
Nach gutem Setup und Backswing geht`s nun um den Abschwung.

Was ist nun zu Beginn des Abschwunges zu beachten?

Hier der Schlüssel - von Marty demonstriert:

Der Kopf bleibt wo er ist - hinten - die Hüften beginnen den Abschwung, indem sich nun die linke Hüfte auf die Po-Linie der rechten zurück dreht. Gleichzeitig beginnt der Oberkörper den Abschwung, indem er sich senkt. Zugleich dreht sich die linke Schulter unten durch und zurück (hoch) . Während der Oberkörper in seiner nach hinten geneigten Position verharrt ( nur dreht) bewegt sich die linke Schulter von unten nun nach oben und wir sehen, dass sich so der Tilt des Oberkörpers noch mehr erhöht ( nach hinten kippt), ohne dass der Kopf nach vorne kommt. Bei guten Spielern geht der Kopf sogar leicht noch mehr nach hinten.

Dieses demonstriert Eric nun sehr genau. Der Kopf bleibt zurück, die linke Schulter dreht nach unten durch und nach oben, unterstützt durch das spätere Aufrichten ( pushing der Beine).

Auf 10:50min. kompletter Schwung von Eric.

Weiter Aufschwung nach einem guten Set. Und da hinten zu verweilen. Abschwung.

FollowThrough ab 11.43min

Was gilt es da zu beachten: Hier geht es um Turning / Drehen ohne Körperverschiebung, ohne die Hüfte nach vorne zu schieben!

Marty demonstriert die Drehung der Hüfte einschließlich der Beine.
Eine Drehung, die wir bereits als "Squat" von 'George Gankas' "Pivot and Turn" kennen. Das Drehen der Hüfte und der Beine geschieht in der "Hocke", ( 45 °)

Beine in der Stellung: vorderes Bein geöffnet in Richtung Ziel, das hintere nach vorn, beide gebeugt und gleich hoch während der Drehung und bereit, sich nach oben und vorn zu strecken.

Aufrichten, drehen und der Punch!!!
Grounding - den Boden greifen und nutzen.

Das sind die "Tanz-Schritte", wie ich oben im Titelbild dargestellt habe. Jeder gute Golfer macht das.

Das Maximieren des Driverschwunges, wie hier von Eric und Marty empfohlen und von Eric in Perfektion demonstriert, ist der derzeitige "State of the Art". Meint, so spielt man den Driver optimal. Aber - Muss man das alles machen? Nein, denn auch Lidl sagt: "Kann man machen - muss man aber nicht!!" So ist es auch im Golf. GOLFselect hat nach seiner Philosophie Alternativen aufgezeigt, YouSelect - du entscheidest, was und wie du spielen möchtest, kannst.

Meine Meinung.
Egal, ob man das Ergebnis, wie oben empfohlen, erreicht. Ein Versuch ist es immer wert. Weil du allein bei ernsthafter Beschäftigung mit dieser Technik dein Potenzial erhöhen, mehr Wissen und mehr Selbstvertrauen aufbauen wirst. Geh auf die Range und präge dir einfach schon mal nur die Basics ein. SETUP, wie oben beschrieben, und damit allein schaffst die erste Stufe… Für alles Weitere hole dir professionellen RAT. Nutze den Winter Indoor - zB.  Lechbruck!

Viel Spaß beim Üben.

Manfred Stölting GOLFselect

Rendertime: 0,07 sec. - Querys: 150