Der Tic-Tac-Toe Drill von Bobby Clampett


"Tic-Tac-To" nennt Bobby Clampett seinen Lieblingsdrill.

Und er hat es in sich, denn so verbüffend einfach und fast schon genial legt er das Raster des weltberühmten kleinen "Strategiespiels", das in jedem Alter Freude gemacht hat, einfach in den Sandbunker.

Tic-Tac-Toe, so Bobby Clampett, gibt Ihnen drei wichtige Informationen über den Impact:


1. Über den Schwungboden, der im Idealfall im Divot seinen tiefsten Punkt 4 inch ( ca 10 cm) vor dem Ball haben soll.( vor = in Zielrichtung)
Man kann hier buchstäblich sehen und analysieren, wo das Divot beginnt, ob an der Ball-Linie, davor oder dahinter.

2. Ebenso erkennen Sie am Divot den Schwungpfad ( Straight Plane Line) im Verhältnis zur Ziellinie. Verläuft der Pfad von außen nach innen oder von innen nach außen.

3. Hier erfahren Sie, WIE Sie den Ball getroffen haben
. Im Sweetspot, also perfekt mittag oder innen am Hosel oder außen an der Schlägerkopfspitze.

Alles das zeigt der Tic-Tac-Toe Drill. Die perfekte Impact-Workstation.
Eine einmaliges Übungsinstrument, das gleichzeitig Ihr Lehrer ist. Diese Drills sollten Sie sich aneignen. Machen Sie diese Übung zum festen Bestandteil Ihrer Drivingrange-Übungszeit, gehen Sie als erstes in dem Sand!
Und sollten Sie es mal leid sein, dass Sie von Ihren Golffreunden permanent auf die "Bunkerregeln" angesprochen werden, lächeln Sie...

Übrigens: Die "4 inch in front of the ball" - Übung können Sie natürlich überall machen, sogar während einer Runde. Eine (auch gedachte) Linie genügt.



 

 

Das "Aiming Point Konzept"

So schaffen Sie es, den Schwungboden nach vorne zu bringen.


Hier ist die Lösung - Alles Kopfsache.

Vergessen Sie die unsinnige Anweisung an Millionen von Golfspieler: "Lass die Augen immer auf dem Ball!" Diese Anweisung führte dazu, auf den Ball zu hauen, sich  bewußr darauf zu konzentrieren, den Ball zu treffen. Die Folge war oft ein verkrampfes Schlagen und  - ein Divot oft noch hinter dem Ball. Ende aller Impact - Hoffnungen, wenn man so fett getroffen hatte. Bobby Clampett spricht hier von "ballboundnes", sich zu sehr auf den Ball zu konzentrieren anstatt darauf, den Schwungboden nach vorne zu bringen, indem man den Ball nur einfach mitnimmt. "Aiming Point Konzept" nennt er die Lösung. Man suche sich einen Punkt vor dem Ball und stelle sich vor, dort sei die Ball-Linie. Mit etwas Übung werden Sie es schaffen, das Divot so in die Idealposition zu bekommen, nämlich beginnend mit der Ball-linie und mit den tiefsten Punkt "4 inch in front of the ball". Siehe oben im Video. Alles Kopfsache!

 
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