Die Wahrheit über "Hitting" im Abschwung - Endlich Frieden mit meinem Driver.


Die Wahrheit über "Hitting" im Abschwung -
Endlich Frieden mit meinem Driver.

"Hitting" im Abschwung, eine Menge Golfer beherrschen dieses bewusste Schlagen mit den kurzen Eisen. Jedoch, wenn um  die langen Eisen und den Driver geht, so braucht man ein wenig mehr Zeit, sich richtig auf sie einzustellen. Denn

Bewusstes Schlagen - Hitting -  im Abschwung ist gar nicht nötig!
Bei dem Schwung, den wir lehren, müssen wir uns nicht darauf konzentrieren, den Schläger während des Schlages zu beschleunigen, um auf diese Weise "Power" zu erzeugen. Power wird erzeugt durch die Tatsache, dass der Schläger auf einer Kreisbahn schwingt. Indem er das tut, entsteht eine Kraft*), die bewirkt, dass der Schlägerschaft sich biegt und spannt. Bei der automatischen Auflösung dieser gespeicherten Energie im Impact entsteht ein Überfluss an Power, die sich oft so leicht anfühlt, als hätte man selbst gar nichts dazu beigetragen -  und trotzdem fliegt der Ball scheinbar mühelos weit!

In diesem Fall hast Du auch nichts dazu getan!
Es war allein der Schläger, der für dich die ganze "Arbeit" gemacht hat.


 Das Einzige, was Du nämlich tun musst,
damit der Schläger für dich arbeitet ist,

ihn auf eine Kreisbahn zu bringen! Wenn man zu den längeren Schlägern kommt, musst nicht Du die Initiative übernehmen, den Ball weit zu schlagen, sondern das macht der Schläger mit seinem Schaft.

Der Driver z.B. hat eine Schaftlänge von etwa 45 inches (114 cm). Der längere Schaft - im Verhältnis zu den Eisen -  ist der Grund und die Powerquelle für längere Schläge.

Wenn du also den Aufschwung erreicht hast, verabschiede dich von dem Gefühl, nun den Ball so richtig kräftig zu attackieren.

Das führt unweigerlich dazu, deine POSITION zu verlieren.
Wenn Du von oben versuchst, mit den Armen und Händen auf den Ball zu schlagen, öffnen sich deine Schultern und Power geht verloren. Es gibt keinerlei Vorteil, im Abschwung auf den Ball schlagen oder ihn zu attackieren.

Vielmehr versuche, dir vor den Abschwung zu befehlen, NICHT auf den Ball zu schlagen! Don't hit down on the Ball!

Bei unserem "Left sided Swing" ( die Drehachse ist die linke Seite) spielt sich alles vor dem Ball ab: Schläger schwingt "natürlich" von INNEN nach außen, die rechte Seite  schwingt von außen nach innen. Die Arbeitsbühne für den Schläger im "Left sided Swing" ist allein die rechte Seite. Man braucht sich nicht darum zu kümmern, was nach dem Ball passiert oder wie man in das Finish geht.

Alles, was man tun muss, ist: DIE POSITION HALTEN.

Wenn Du die Position hältst,
 - erzeugst Du einen Schwungkreis,
 - der wiederum bewirkt, dass sich der Schlägerschaft biegt und Energie speichert,
 - dies erzeugt POWER.

Viele Leute stellen beim "Position Based Swing" fest, dass er eher soft und sanft ist. Wie kommt das?
Diese  Sanftheit kommt nicht daher, weil man sich vornimmt, sanft zu schwingen. Sie kommt eher daher, weil man sich auf sein Schwung-Center  - das ist die "Drehachse Linke Seite" - verlassen kann. Nämlich der linken Seite zu erlauben, die Basis für Power zu sein und den Schlag auszuführen.

Fazit:
Sobald man zu längeren Schlägern kommt, wie auch zum Driver, so sei Dir bewusst, nicht von oben auf den Ball zu hauen. Sondern erlaube dem Schläger zum Ball zurückzukommen, indem Du die feste Position beibehältst.

Denn dann wirst Du erfahren wie es ist, eine Menge an Power zu erhalten  - mit sehr geringem Einsatz.

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*) Wenn ich einen Ball sehr weit schlagen will,
so bemühe ich mich, so ruhig wie nie zu stehen. Denn gerade diese "Stillness" (Ruhighalten des Körpers) bildet die Basis für Power, die durch den schwingenden Schläger im Schwungkreis entsteht und der Biegung des Schlägerschaftes.
Zur Kraft:
Das Pendel aus Arm und Schläger hat seinen Drehpunkt im Schulterkopf des Schwungarmes. Und nur, wenn dieser Punkt gehalten wird und sich nicht verschiebt, wirkt die zentripetale Kraft als Gegenkraft für die zentrifugale Kraft für den sich am unteren Schwungkreis befindlichen und nach außen strebenden "fliehenden" Schläger.
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