GOLFselect Manfred Stölting im Gespräch mit Jim Venetos über die Vorteile seines "Position Based Swing", und über die Angst einiger Golfer, mal etwas Neues auszuprobieren


Manfred Stölting:
Jim, danke dass Du Dir die Zeit genommen hast, auf ein paar Fragen von unseren Lesern zu antworten. Manche Leser haben große Skepsis, ja sogar Angst, wenn es darum geht, etwas Neues zu probieren, weil sie meinen, danach gar nichts mehr zu treffen. Müssen Sie davor wirklich Angst haben?

 

Jim Venetos:
Nein, die Angst ist völlig unbegründet, denn mit meinem Schwung werden sie den Ball erheblich besser treffen, denn er ist einfach! Und zwar weil er auf Ruhe / Stillness beruht. Denn ich lehre, den Körper und das Gewicht ruhig zu behalten. Ich lehre, aus einer festen Position zu spielen. Eine ruhige "Preset - Position" ist es, auf die man sich allein konzentriert und nicht der Ball. Und: Die Position ist quasi die Action!  Aus der festen Position zu spielen, ist ein fertiges Konzept, was einfach beizubehalten ist. Einmal "installiert" und man hat es.


Manfred:
Das klingt fast unglaublich, wenn ich es nicht schon selbst erfahren durfte. Ich habe es bereits seit 4 Wochen auf meinem Trainingsplan und bin begeistert. Du sagtest gerade, einmal begriffen und dann ist es das? Man hat also nicht ständig damit zu tun, seinen Schwung immer wieder zu korrigieren?

 

Einmal die Position richtig begriffen, braucht man sie wirklich nur noch ruhig zu halten


Manfred:
Du meinst damit, dass das Einzige, was sich bewegt, nur die Arme und Hände sind?

Jim:
Ja, außer dem bewegt sich NICHTS. Nur die Arme bewegen sich. Arme und Schläger sind das Pendel ( wie ein Uhrpendel), das sich um den Schulterkopf, dem Zentrum des Schwunkreises, dreht. Wenn sich das Zentrum ebenfalls still verhält - sich nicht verschiebt - dann entsteht genau daraus allein die Halte-Kraft (zentripetale Kraft), die einen Schläger schnell macht. Und nicht die vom starken rechten / linken Arm schieinbar produzierte Kraft mit all Ihren Nachteilen.

Manfred:
Das heißt doch, Jim, dass ich mit dem "Position Based Swing" - mit einer Position in Ruhe -  eigentlich bereits alles getan habe, um sicherzustellen, dass ich den Ball perfekt treffe, und dann viel mehr Zeit habe, mich mit den anderen wichtigen Spielaspekten zu beschäftigen?

Jim:
Ja, denn einmal die Position richtig begriffen, braucht man sie wirklich nur noch ruhig zu halten. Und hat dann Zeit, z.B. sein kurzes Spiel gezielt zu verbessern oder sich mit Schlag-Variationen zu beschäftigen, wie unterschiedliche Fluglängen mit dem gleichen Schläger zu spielen, die Art der Flugbahn zu beeinflussen, den Ballflug bewusst zu manövrieren wie Draws und Fades zu erzeugen - und zwar "auf Wunsch" - , sowie auf das Putten.

Manfred:
Man kann also sagen, dass Deine Schüler sich von anderen nicht nur schon dadurch  unterscheiden, weil sie den Ball hervorragend treffen, sondern weil sie  - ein für alle Mal -  eine einfache und funktionierende Basis haben, nun Ihr Spiel komplett zu verbessern.

Jim:
Genau, das hast Du richtig erfasst.

 

Denn die Konsequenz meines Konzeptes ist, dass meine Schüler meine Hilfe nicht ein Leben lang benötigen.


Manfred:
Nun bin ich von einigen unserer Leser auch gefragt worden, was denn geschieht, wenn sie einen GOLFselect - Workshop mitmachen, aber dann nach der Rückkehr in Ihren Heinatclub damit dann allein gelassen werden, denn der Home-Pro hat von diesem Schwung keine Ahnung und kann - oder will das aus bestimmtem Grund - nicht?

Jim:
Ja, das kann schon mal passieren, das ist der sogen. NIH-Effekt. (Not invented here)

Aber, die Befürchtung, allein gelassen zu werden,  kann man sofort zerstreuen.  Denn die Konsequenz vom Konzept meines Schwunges ist, dass meine Schüler meine Hilfe nicht ein Leben lang benötigen. Denn der ganze Schwung basiert auf  nur  3 Gedanken:

Gewicht nach vorne verlagern und dort halten
Die Schultern bis in den Impact geschlossen halten

UND STILLNESS -

Gewicht vorn: steuert den soliden Ballkontakt
Die geschlossenen Schultern: bestimmen den Schwungpfad in to out!
Stillness - Ruhighalten der Position sorgt für die Konstanz und Power.

Der Schüler wird gleich von Beginn an lernen, wie man sich selbst korrigiert!

Für die meisten von ihnen habe ich herausgefunden, dass es nicht mehr als 8 persönliche Trainingssitzungen braucht, um den Schwung fest in sich aufzunehmen und zu verankern. Oder eben etwa 3-6 Monate über eine Betreuung durch Dein Team in Einzelkursen oder Workshops, über die website von GOLFselect ( Range Hotline), meiner Golf-Academy oder durch die Newsletter. Das gibt ihnen dann die Grundlage und das Selbstvertrauen, sich allein weiter zu entwickeln, wenn sie wieder in ihren Heimatclub zurückkehren.  Z.B, auch nach einem Workshop, dessen Lern-Atmosphäre dazu ja gerade ideal ist. 

Manfred:
Ich danke Dir vielmals für dieses Gespräch,  Jim. An dieser Stelle ist es wohl angebracht zu erwähnen, dass Deine Internet Academy jedem interessierten Golfer zur Verfügung steht, in der Sie unzählige Drills und Ratschläge nutzen können, bis hin zu eigenen Videos, die man Dir einschicken kann.

In eigener Sache darf ich vielleicht noch hinzufügen, dass GOLFselect, auch mit Deiner Unterstützung, daran arbeitet, diese Schwungmethode in Deutschland publik zu machen. Ich bitte meine Leser hier auch darum, sich dafür einfach unseren Newsletter zukommen zu lassen, um hier nichts zu versäumen.Workshops mit PGA Pro Achim Steinfurth und mit mir, sowie Einzelstunden stehen Indoor von Nov.- März und klassisch Outdoor mit den Workshops in Lindau ab April bereit,

Zum Schluss kann ich Dir nur danke sagen für Deine großartige Erfindung, und eine geniale Idee, die eine echte Alternative zu konventionellen Schwung oder auch zu Stack & Tilt bietet.

Golf wird dadurch für Viele leichter. Gutes Golf einfacher spielen - das Hauptthema von GOLFselect - Gutes Golf Einfacher Spielen hat den "Position Based Swing" längst als eine der effektivsten und  und Freude -bringenden modernen Schwungmethoden erkannt und wird sich aktiv an seiner Verbreitung beteiligen.

München, den 18.7.16
Interview Manfred Stölting, GOLFselect München mit Jim Venetos LA,Cal. 

Mehr über den "Positioned Based Swing" von Jim Venetos HIER

 
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