Der geniale Schwung von Jim Venetos - Lernschritte


Liebe Freunde,

Seit Mitte 2016 habe ich mich ausschließlich mit dem "Position Based Swing"von Jim Venetos befasst und darüber über viele Newletter informiert und den Schwung in Workshops und Einzelstunden durchgeführt. Was wir, Achim Steinfurth und ich, hier vorstellen, ist eine Methode, die in dieser Konsequenz vorher noch nie so genial gedacht oder gelehrt wurde. Ansätze ja, aber nie richtig zu Ende gedacht. Da sie völlig neu ist, und natürlich auch das konventionelle Golf so ziemlich auf den Kopf stellt, tun sich einige Leute ziemlich schwer zu glauben, dass hier etwas entsteht, was Gutes Golf Spielen erheblich einfacher macht.

Aber das ist so. Allerdings: ein wenig Einsatz ist schon erforderlich. Und auch ein Wille, sich mal etwas Neues genauer anzuschauen, kann nicht schaden. Daher habe ich hier einmal für Interessierte und noch Unentschlossene, als auch für die Anwender  und Wokshop-Teilnehmer dieser Methode ein paar Informationen zusammengestellt über den Schwung und die ersten Schritte, wie man hier einsteigt. Und  - dass es sich hier um eine geniale Idee handelt, wird jeder begreifen, der diese Zeilen liest.

 


 

Zunächst geht es um das Konzept und die Philosophie. Wie geht man diesen Schwung gedanklich an?
Denn er ist anders als der konventionelle Schwung. Es geht um ein neues Konzept, und das bedeutet, dass du möglicherweise auch deine Vorstellung darüber ändern wirst, wie ein Golfschlag abläuft. 

Z.B.
Wir kreieren Power aus der Ruhe einer festen Position / Stillness.
Wir produzieren keine Bewegungen und
Wir verschieben kein Gewicht während des Schwunges!

Und es gibt auch einen mentalen Aspekt,
z.B. wie man mit sich selbst während des Schwunges kommuniziert! Und das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt der Philosophie. Selbst wenn viele sagen, ja, ich verstehe das Konzept sehr gut, aber dann während des Schwunges denken sie an alles andere, nur nicht an: Holding your weight still!. Denn "Holding your weight still" ist die wichtigste Säule in diesem Schwung, ja, und sie ist dazu noch eine echte mentale Aufgabe, eine Fähigkeit, die man auch erlernen kann.


"Staying still" ist also nicht so ganz einfach zu vollziehen -

aber es ist ganz bestimmt weit aus schwieriger, Bewegungen zu lernen. Folglich ist unsere Methode definitiv der einfachere Weg, Gutes Golf zu spielen. Alles, was man also tun muss ist zu lernen, Stillness zu erzeugen!


Die Lernschritte dieser Methode
.
Womit wir immer beginnen ist, das Konzept zu erklären. Im Gegensatz zur konventionellen Lehre spielen wir aus einer festen Position, die wir während des Schwunges halten. Wir produzieren keine Bewegungen und verschieben kein Gewicht während des Schwunges. Bewegen tun sich nur die Arme. Das Konzept wird so durch das Einnehmen der Setup Position angewendet. In der Setup Position führen wir den Schwung aus, indem wir uns während des ganzen Schwunges auf Stillness konzentrieren. Die Position ist alles.


Die Position ist alles - sie ist die Basis und das Gerüst für den ganzen Schwung.

Das ist die einfache Reihenfolge des Lernens, auf die man sich in den kommenden Wochen  einlassen muss. Die Position allein ist die Basis und das Gerüst für den ganzen Schwung.  Dazu nutzen wir unsere Anatomie. Wir bringen unseren Körper in eine Position, in der alle Bewegungen des Schwunges wie die Positionierung des Körpergewichtes vorn und die geschlossenen Schultern bereits vorweg genommen sind. Dieses SETUP kontrolliert alle Elemente des Schwunges .

Das Lernen der exakten Ausführung des Setups im Detail und seiner überragenden Bedeutung und Einfluss auf den Schwung ist daher eine Grundvoraussetzung. Wir lernen,

wie man in die Position gelangt,
wie man das Pivot exakt ausführt,
wie man greift,
wie man Stillness erreicht
wie man die Schultern bis in den Impact geschlossen hält.




Der Focus des Lernens, auf den man sich in den kommenden Monaten einlassen muss, liegt ganz auf dem Einnehmen der Position, dem Halten der Position / Stillness, und die Schultern geschlossen halten bis in den Impact
.

Verabschieden muss man sich von der Vorstellung, dass gutes Golf nur mit viel Bewegung und Kraft zu spielen ist. Körperkraft ist nicht erforderlich, denn wir werden lernen, wie die Kraft wirklich entsteht. Nicht durch aktives Powern und Geschwindigkeit, sondern durch das Schwingen des Schlägers in einem Kreis, den Hebelwirkungen Arm / Schläger und das natürliche Entstehen von Lag, sowie durch Ruhighalten des Schwungzentrums.  Ein kompliziertes Timing von mehreren sich gleichzeitig bewegenden Schwungteilen, findet nicht statt. Dafür sorgt die Position des Körpers - und Stillness.

Der ganze Schwung ist mit diesen 3 Säulen erklärt.

1. SETUP - Halte dein Gewicht links

2. Stillness - halte den Körper ruhig.

3. Schultern geschlossen halten bis durch den Impact

Alle Details zum zur Schwung-Mechanik fndest Du auf über die Links der Bilder rechts suf dieser Seite.

Manfred Stölting
München, im April 2017

 

Schon mal darüber nachgedacht?


Das, was dieser Schwung, der Position Based Swing, den wir lehren, dir eröffnet, sind die beiden wichtigsten Dinge für einen Golfschlag:

Einen internen Einblick über die Wirkungsweise des "Werkzeugs" Schläger.

Zum andern über die wundervolle Aufgabe unserer Anatomie, unseres Körpers,
um das Werkzeug Schläger und somit auch den Ball zu kontrollieren.

1. Der Schläger muss sich auf einer Kreisbahn bewegen, und
2. er muss sich auf einem In-to-out Schwungpfad befinden
.

Das ist alles.

Wir kreieren einen Schwungkreis, indem wir das Gewicht auf unseren linken Fuß legen, sodass der Kreis dafür sorgt, dass der Schläger immer in einer Abwärtsbewegung auf den Ball trifft. Und wir kreieren einen In-to-out Schwungpfad, indem wir eine Setup Position einnehmen, die geschlossen ist. Und diese beiden Faktoren ergeben einen "Left dominant Swing"  - einen linksseitigen Schwung, bei dem die vordere Seite den Schwung dominiert. Das Schwungzentrum ist somit die linke / vordere Seite und nicht die Körpermitte / Wirbelsäule, wie in einem konventionellen Schwung).

 

Wir benutzen somit unsere Anatomie,
ihre natürlichen Bewegungen und ihre Geometrie, um die Aufgabe zu meistern, einen Golfball zu kontrollieren, was einen Schwungkreis als auch einen In-to-out Schwungpfad erfordert.

Und dann ein Konzept.
Ich glaube, das ist ziemlich einfach zu verstehen, und damit das auch funktioniert, brauchen wir zuerst ein Konzept. Und erst dann gehen wir an die Anwendung, die Umsetzung des Konzeptes. Und das beginnt damit, dass wir ein Setup erstellen. Das erfordert höchste Genauigkeit und muss korrekt durchgeführt werden.  "Pivot then grip" ist daher das Erste, was wir lernen.

Starte mal deine ersten Schritte über den Schwung HIER mit BOB! So easy ist der Schwung  - und das kannst Du auch lernen - innerhalb weniger Sitzungen.

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