Die große Kraft der Schwung-Gedanken im Golf.


Steht ein Mann mit seiner Frau 100m vor dem Grün - Wasser dazwischen. Panik bei der Frau "mein Gott Wasser…" . Der Mann - das psychologische Problem seiner Frau glasklar erkannt - mit dem Hammer-Tipp: Vergiss das Wasser, Schatz - stell dir einfach vor, es ist ein tiefer "irischer" Topfbunker…. wow. Ergebnis: Vor lauter Wut schlägt sie den Ball auf's Grün… Das allerdings wäre ein Wunder, aber Gedanken können stark sein im Golf…

Schwung-Gedanken sind ein bewährtes Trainings Mittel, um Schwungteile einzuleiten oder auch sich auf ein bestimmtes Verhalten zu konzentrieren. Schwung-Gedanken kommunizieren mit dir, sie sind kleine Helfer und oft sogar dein Coach an deiner Seite. Sie können Schwieriges erklären und psychologische Barrieren niederreißen (siehe oben)

 

Schwung-Gedanken sind mal drastische und kompromisslose Befehle..


, wie in unserem Position Based Swing nach dem Setup: Der Befehl lautet: Konzentriere dich allein auf des Gewicht vorn - stay still. In der Tat ist das Gewicht der "linch-pin" - der Achsnagel, der das Rad vom Rutschen von der Achse bewahrt. Das Gewicht hält den Schwung zusammen!

Nach Jim Venetos ist dieses DER ULTIMATIVE SCHWUNG-GEDANKE. Quasi wie das "erste Gebot". Und das Besondere dieses "Gebotes" ist, dass es ausschließen soll, dass du überhaupt einen andern Gedanken als diesen in dir tragen solltest...

 

...und Schwung-Gedanken können dir helfen, Abläufe besser zu verstehen.


Dann gibt es die Art von Schwung-Gedanken, die dir helfen, Abläufe zu begreifen und sie DIR verständlich zu machen. Hier geht um teils komplizierte technische als auch oft mal psychologische Inhalte, die für die Durchführung des Schwunges wichtig sind. Zum Beispiel zu wissen: Wie ein Golfschwung wirklich funktionieren muss.

Was muss der Schläger tun,
um optimal - besser effizient - an den Ball zu kommen? Er muss schwingen, und zwar in einem Kreis (Circular), von oben nach unten ( descending) auf den Ball kommen und von innen nach außen (shallow)

Was muss der Körper tun?
Nach unserer Methode "nichts"! Er nimmt ein Setup ein und hält diese Position, bis der Schläger durch den Impact gegangen ist. Erinnern wir uns. Das Setup ist Gewicht links, Schultern geschlossen und Stillness.

 

Schwung-Gedanken sind Psychologische Hilfen.


Daran arbeitet sich ja nun eine ganze Reihe von Lehrern ab, die davon ausgehen, dass man nur kräftig daran denken muss, damit der Ball so fliegt, wie man es ihm per Gedanken befiehlt. Kein Mensch, so Thomas Zacharias, hat das 5. Klavierkonzert von Beethoven spielen können, nur weil er es sich vorgestellt hat. Alierdings ist es nicht auszuschließen, daß mentale Übungen bestimmte Stress-Situationen - auch im Golf - vermindern können. Golf ist ein Lernsport - und Lernen erfordert eine Anstrengung von Geist und Körper. Das ist im "Vorbeigehen" nicht zu lernen. Ein bisschen Mühe muss schon sein..
 

Schwung-Gedanken sind Allegorien, Erklärungen durch einleuchtende Vergleiche.


Die intelligenteste Art, Schwung-Gedanken zu vermitteln.

Beispiel: Der Einsatz von Kraft im Abschwung.

Soll man den Abschwung mit Kraft aus dem Körper oder dem rechten Arm beginnen. Allgemeine Meinung: nein. Wir sagen, keine Muskelkraft, der Schläger, dessen Aufgabe oben beschrieben wurde, erzeugt Kraft von selbst.

Der Einsatz von Kraft durch die rechte Seite erzeugt zu leicht einen out to in Schwungpfad. Das Ergebnis ist ein Slice, Schlag ist kaputt. Aber wie kann ein Schwunggedanke mich davon überzeugen einzusehen, dass hier Power unnötig ist?

 

Hier mein Lieblings-Schwung-Gedanke, er stammt von Jim Venetos und bezieht sich natürlich auf das Thema "Low Effort" im Abschwung:

Durch die Position des Körpers im Setup - "Schultern geschlossen, Gewicht vorn und dazu Arme aufgeschwungen" - befindet sich der Körper bereits so in einer aufgedrehten, "aufgeladenen" Ausgangsposition, die dem Zielen eines Bogenschützen mit gespanntem Bogen und entspricht. Das Einzige, was der Bogenschütze macht ist, die Sehne loslassen.

Im übertragenden Sinn ist das genau das, was der Golfspieler auch machen sollte.
Er läßt den Schläger fallen. Genau wie beim Bogenschütze ist nichts weiter erforderlich. Kein Einsatz von Kraft. Denn das würde bedeuten, dass der Bogenschütze den Pfeil noch "zusätzlich anschiebt".

Ein Bogenschütze, der den "geladenen Pfeil" noch anschiebt und so in den Energie-Transfer eingreift? Unnötig. Setup-Position einnehmen und aufschwingen - und dann den Schläger nach unten fallen lassen.

Wie allerdings manage ich den kraftlosen Schwung der Arme??
Dieser Schwunggedanke ist einfach  - und sensationell wirksam. Mein Tipp? Den verrate ich dir nur persönlich :-)

 
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