Michael Hebron - "Schwunggedanken"


Michael Hebron, einer der top 50 Golfgurus in Amerika, 2008 aufgemommem in die Metropolitain PGA Hall of Fame und Author des Bestsellers "See and feel the Inside move the Outside", stellt uns hier einen Drill vor, den man mit "Schwunggedanken" bezeichnen kann. Hebron, der sich wie kein anderer damit auseinander setzt, wie das Gehirn lernt, stellt hier die Frage, ob denn das ganze "Gedöns" um Winkeln und Ebenen überhaupt lernfördend ist. Im Gegenteil, meint er, es scheint sogar völlig ungeeignet zu sein, weil das Lehren nach der koventionellen Methode "how to..." nicht wirklich wirkt.

Lernen geht in erster Linie nur über die Selbst-Erfahrung und nicht über das sture Akzeptieren von "how to"-Ratschlägen der Pros, so Michael Hebron. Denn jede neue Anweisung widerspricht der vorigen.  Und so endet der Schüler zwangsläufig in einer totalen Verwirrung. Seinen Golf-Idolen alles nachzumachen, wirkt bei einem  selber nicht, denn was die "Vorbilder" machen, ist speziell auf sie selbst ausgerichtet gewesen.
 

Michael Hebron - "Schwunggedanken".


"Momentum, Gravity, Rotation." Wie gesagt, es geht hier um "Schwunggedanken". Verlassen wir diesen Diskurs hier und wenden uns seinem Signature -Top - Drill zu. Erleben Sie einen Kurzvortrag vom einem der Großen der Golfszene, Micheal Hebron.

In Kurzform hier die Erläuterungen zu seiner Vorführung übertragen ins Deutsche.

Der Golfschlag, so Hebron, hat einfach einen Anfang und ein Ende - und nichts in der Mitte
. Jede Beschreibung eines Golfschlags ist eigentlich schon eine "Geschichtsstunde. Wenn man über diesen und jenen Winkel redet oder Ebene. Das alles ist etwas, was bereits geschehen ist. Hebrons Vorstellung ist, dass der gerade beendete Schwung keine Vorlage für den nächsten sein kann, weil jeder nächste Schwung bereits immer wieder anders ist.

Um die Bedeutung von wichtigen Knotenpunkte eines Schwunges sichtbar zu machen und sie wirklich zu erfühlen, hat er sich drei Elemente ausgesucht. die den Schwung bestimmen.

Momentum, Gravity und Rotation.

Momentum:
hier der Impuls, der das Aufschwingen oder "Aufpendeln" des Schlägers bis zum Umkehrpunkt bewirkt.
Gravity:
Die Schwerkraft, die den Schläger im höchsten Punkt des Aufschwunges erfasst und den Schläger nach unten und vorne zieht.
Rotation:
Die Körperdrehung:
Sie beschleunigt den Schläger zusätzlich im Abschwung.

Um die Wirkung dieser drei Elemente zu zeigen, führt Michael Hebron eine außergewöhnliche Übung vor. Sie zeigt eindrucksvoll - ohne "Gedöns" ( wie die Detailplanung des Schwungablaufes) - die Wirkung aller drei Phasen, indem er den Schläger sich selbst überläßt. Was braucht man da mehr als den  Befehl   

"Momentum, Gravtity, Rotation"?



Probieren Sie das mal aus - und lassen Sie Ihren Schläger mal frei fliegen.
Das Erlebnis diese Freilassens wird sich bei Ihnen festsetzen und hoffentlich Ihren Schwung leicht und mühelos machen. Mehr an "Schwunggedanken", so Michael Hebron, braucht man nicht.

Ein Hinweis an dieser Stelle:
Eine wunderbare Übungskette ergeben die Drills


- Lag & Release Drill - der wichtigste small step im Golf als Basis
- Downswing Drill "Gravity" - der einhändige Drill
- Johnny Millers "effortless downswing Gravity Move
 
und natürlich die "Schwunggedanken"
- Momentum, Gravity, Rotation von Mike Hebron.oben.

Top-Signature Drills,die in jedem GOLFselect Workshop "my way" eine wichtige Rolle spielen.

 
Rendertime: 0,07 sec. - Querys: 276