So gut golft Deutschland.


Hcp-Verteilung in Deutschland
Wirft man einen Blick auf die aktuelle Handicap-Verteilung in Deutschland, so wird schnell klar, schreibt Golf-Vergleich.de , dass es hinter Martin Kaymer und Co. schnell eng wird! Nur 5,2% unserer Golfer verfügen über ein Handicap von unter 11,4 und mit einem Handicap von 18 zählt man hierzulande schon zu den besten 16% der Golfer.

Die größte Gruppe der Golfer in Deutschland befindet sich in der Handicap-Klasse 37 - 54 und darüber, nämlich knapp 40 %. Über 40 % aller Golffreunde in Deutschland bleiben  - oft für immer  - weit entfernt davon, so zu spielen, wie es ihnen Ihr Pro im Unterricht vormacht. Das kann nun auf Dauer nicht fröhlich stimmen, praktisch an jedem Loch mehr als 4 Schläge zu versemmeln.

Fast 60 % der deutschen Golfgemeinde sind über 50 Jahre alt.
Dabei verhilft diese Gruppe dem DGV praktisch fast ganz allein zu seinem bescheidenen jährlichen Wachstum von 0,2 % !  . Ich finde, dass es endlich an der Zeit ist, sich gerade für diese Alters-Gruppe zu überlegen, wie man Golf attraktiver und  - auch gerade für die Einsteiger -  einfacher  machen kann. Ein gutes Golf-Niveau kann auch von den Oldies noch erreicht und lange gehalten werden.  
 

Ist Golf wirklich zu schwer zu lernen?


Golf ist nicht einfach.
Golf ist von Haus aus technisch ein Sport, der Verständnis, Zeit und Geduld erfordert. Dazu kommt das Lernen. Darüber muss man sich im Klaren sein: Golf ist ein Lernsport! So wie man Vokabeln lernt, ist das Golflernen ebenfalls anspruchsvoll. Ein weiterer Punkt ist die persönliche körperliche Verfassung des Spielers. Golf erfordert Bewegungen der Glieder und des Körpers, und dazu noch ein Mindestmaß an Bewegungsgefühl. Last, but not least kommt nun noch der Kopf hinzu: Golf erfordert nicht nur Geduld, sondern auch ein hohes Maß an Selbst-Disziplin.

Die Hälfte der Golfer in Deutschland verfügt über praktisch kein nennenswertes Hcp.
Bei so vielen Einflussfaktoren scheint es nicht zu verwundern, dass die Spielreife der meisten Golfer, die sich in den Hcps niederschlägt, so ist wie sie ist: Die Hälfte der Golfer in Deutschland verfügt über praktisch kein nennenswertes Hcp. Da hilft es auch nicht, dass man für sie eine Hcp-Klasse bis 54 erfand, damit jeder Anfänger sofort in den "Prestige-trächtigen Hcp-Fahrstuhl" eisteigen durfte, wie es so wichtig nur in Deutschland zu sein scheint. Nur - "nach oben" ist leider hier die falsche Richtung. Die Wirklichkeit ist:  Das Spiel der größten Hcp-Klasse ist immer noch sehr weit davon entfernt, so oder auch nur ähnlich auszusehen wie das der Pros, die man auf Turnieren oder TV-Übertragungen sieht. Daran hat sich über viele Jahre hinweg nichts geändert.

Wie lange müssen sich die Golfer eigentlich noch weiter quälen,
um auch nur annähernd so spielen zu können, wie es ihnen ihre Pros zeigen? Und warum versuchen immer noch so Viele, da ranzukommen -  obwohl sie sicher wissen, dass das meist  in Frustration endet? Das kann doch keinen Spaß machen.

Müsste man sich nicht schon längst darüber Gedanken machen und nach einem Golf Ausschau halten, das einfacher zu lernen ist?
Ein Golf, was mehr auf den Spieler ausgerichtet ist? Und müsste man nicht viel mehr Wert darauf legen, sicherzustellen, dass die wichtigsten Grundlagen bekannt sind, wie Impact oder die Tatsache, dass das Gewicht im Golf eben links ist? 

Dazu sollte man wissen, dass jeder Mensch anders lernt,
wie auch der berühmte GolfGuru Michael Hebron es feststellt, und das erfordert einfach ein variables Lehrangebot, das mehr auf die Lernpräferenz des Schülers abzielt. 
Siehe auch GOLF my way

 

Golf muss einfacher werden


Golf ist ein Sport, der bedingt durch Talent, Alter oder Einschränkungen auf  Menschen unterschiedlicher Leistungsfähigkeit trifft. Um dieser Situation sowohl auf der Nachfrage - als auch der Anbieterseite der Golfschulen / Clubs gerecht zu werden, ist es nötig, das Angebot "Golf" endlich darauf auszurichten. Schon allein aus Überlebensgründen. Denn auf die ca. 720 Golfanlagen in Deutschland können statistisch nicht einmal 2 Neueinsteiger pro Anlage (!) verteilt werden. Und das sind zu 90 % Golfer über 50!

Da nur ein kleiner Teil der Golfspieler überhaupt in der Lage ist, den Anforderungen der traditionellen Golflehre gerecht zu werden, sind Alternativ-Angebote  dringend geboten.
Golf auf die Person zuzuschneiden, ist mehr denn je eine Forderung an alle Lehrer, über den Rand ihrer "Zwangslehre" hinwegzuschauen. Golf ist nicht nur das Manual der PGA of Germany. sondern es gibt daneben viele kreative Ansätze, Golf für Normalbegabte einfacher und technisch genau so wirksam anzubieten und interessant zu machen. Ja, Golf in seinen Abläufen überhaupt erst richtig zu verstehen. Das fängt beim Schläger an und hört beim Thema Impact auf, von dem erschreckend Viele gar nicht wissen, was das überhaupt ist! Also Clubmanager: Ran an die "Oldies" und bietet ein Golf an, das leichter zu lernen ist und schneller Spaß macht.

Golf geht auch anders. Hier mehr über die neuen Methoden



 
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