Clay Ballard. Endlich Schluss mit fetten oder dünnen Chips und Pitches.


Clay Ballard

Stopping duffing the ball.

Clay Ballard von Top Speed Golf: How to stop duffing the chips -
Nie wieder das grauenvolle Gefühl haben, den Chip zu verhauen, weil der Schläger vorher in den Boden geht. 

Keiner hat Spaß daran, seine Chips ewig zu schrotten, weil man zu steil an den Ball kommt und der Schlägerkopf sich vor ihm in den Boden gräbt. So kann man Birdies vergessen. Dieses Video ist für alle, die gerne solide kurze Schläge machen möchten und nicht erst in den Boden hauen. In diesem Video zeigen wir euch die Grundlagen für ein sanftes, flaches Chipping, das man sogar auf dem Grün - ohne es zu beschädigen - machen könnte! Präsentiert von Clay Ballard, Top Speed Golf. Pitchen wie die Profis - das kannst du auch lernen, es erfordert keine Kraft, sondern Geduld und nur ein paar Hundert (!) Repetitions!



Hier geht es um einen etwas kontroversen Drill, der dir dieses absolut frustrierende Gefühl ein für alle Mal nimmt, das man hat, wenn man vor dem Ball in den Boden hackt.  Der Grund dafür ist das Stillstehen-bleiben über dem Ball während des Schlages. Gehen wir mal Step by Step durch diesen Vorgang und schauen, warum das passiert.



Uns ist immer gesagt worden, den Ball im Stand immer ein wenig zurück zu legen, dazu den Stand sehr eng machen, Ball Position Innenseite rechter Hacken. Das ist noch ein wenig traditionelles Denken, wir haben eine ganze Menge Schaftneigung nach vorn. Und dann hat man uns erzählt, die Knie und die Hüften ruhig zu halten, sie keinesfalls zu drehen. Und  auch der Oberkörper soll absolut ruhig und fest stehen, während die Arme durchschwingen. Dabei sehen wir dann, dass der linke  Arme sich faltet wie ein Chicken-wing. Der Grund dafür ist, dass der Oberkörper sich nicht bewegt und unten bleibt.  Der einzige Weg, wenn mein Oberkörper nicht rotieren, ist die Hände und Arme zu bewegen.

 

Ich zeige hier jetzt mal, was passiert, wenn ich nur meine Arme einsetzte ohne Body-Rotation: der Schlägerkopf versenkt sich in den Boden. Oder der Ball geht  ziemlich unkontrolliert nach vom Blatt und Distanz - Kontrolle ist sehr schwierig. Um den Ball so perfekt zu treffen, bedarf es eines guten  Timings. Selbst, wenn ich dann versuche, den Ball weiter vorn zu treffen, ist das Ergebnis noch schlimmer - sicher eine  der grausamsten Situationen im Golf.

 

Wie gesagt, alles Ergebnis einer der schlechtesten Ideen im Golf:
Den Körper absolut ruhig zu halten und ihn nicht rotieren zu lassen. Dann nämlich verhindere ich, dass mein Oberkörper sich drehen kann,  und dann wird alles durch die Hände und Arme durchgeführt. Und wenn man unter Druck gelangt, wird alles sehr schwierig. Vergessen wir das Schlechte und reden über den einzig richtigen Weg:

 

Ballposition weiter nach vorn  Innenseite des vorderen Fußes.
Sodann den Stand öffnen, sodass ich auch leichter den Körper nach vorne öffnen kann.  Das Nächste ist, ich nutze das Pivot ich lasse den Körper rotieren.

 

Jeder, der ein Ball nach vorne werfen will, wie hier demonstriert, öffnet als erstes seine Hüften und Schultern, und dann kann er den Ball leicht nach vorne werfen. Es ist einfach, so genau auf die Fahne zu zielen. Und das ist genau das, was wir mit dem Golfball machen. Ich lege den Ball ein wenig mehr nach vorn im Stand und lasse dann das Pivot den ganzen Körper nach vorne drehen. Ich muss mich um Hände und Arme nicht kümmern,  das erledigt das Pivot und es fühlt sich an als würde ich den Ball mit der rechten Hand einfach zum Ziel hin werfen. Und das letzte Stück nun ist, dass ich die Rotation so lange durchführe, bis meine Gürtelschließe und der Knopf auf meinem Hemd  - und somit mein ganzer Körper - schön aufgerichtet auf das Ziel zeigt. Finish! Und das Großartige ist: Durch die Rotation und das gleichzeitige Aufrichten ( Extension) des Körpers werde ich nie wieder den Boden vor dem Ball treffen.

Das Aufrichten  (Upward-motion) gleicht die Abwärtsbewegung des Schlägers zum Ball aus - resp. verhindert das Eindringen des Schlägers in den Boden.

 

Nun nähern wir uns mal der Hohen Kunst dieses Schlages.
Clay nennt diesen Drill zu Recht  "Alptraum eines Greenkeepers - Drill ". Und dazu ist es erforderlich, den Schläger allein durch das Pivot zum Schwingen zu bringen. Hände und Arme sind dazu nicht geeignet. Schau dir diesen Vorgang im Video an. Clay beginnt zunächst damit den Schlägers ein paar cm über dem Boden zu schwingen. Dann fügt er langsam die ganze Pitching Bewegung (  bis ins fnish) hinzu und senkt den Schlägerkopf kontinuierlich ab, bis er den Boden berührt. Natürlich ist der Schläger geöffnet und in der Stellung, dass er Boden mit dem Bounce streift. Der Ball liegt nicht zu weit hinten, der Körper rotiert einfach durch bis in das oben beschriebene Finish "nice and high" . So lassen sich sogar Schläge vom Grün machen, ohne dass irgendwelche Spuren zurück bleiben.

 

Wenn einige von euch nun glauben, dass ich ein außergewöhnliches Talent besitze, um diesen Schlag auf den Grün auszuführen, ein besonderes Timing einsetzte, um den Ball so von der Oberfläche zu pflücken, so ist das nicht so. So präzise kann keiner sein. Ich rede allein über das Pivot des Körpers, das die Tiefe dieses Schlages kontrolliert . Solange ich mit dem Oberkörper ( Extension) im Schwung hochkomme und nicht unten bleibe, kann ich den Boden mit dem Schläger nur leicht bürsten und dringe nicht ein. Es ist die Upward Motion, die verhindert, dass sich der Schläger in den Boden eingräbt.

Das kann man nun einarmig machen, mit ein wenig Übung gelingt das. Mit dieser "Pivot Motion" gehen leicht Bälle auch von kleinen Chips bis zum langen Pitch.  

 

Hier der Swing Tip:
Stand leicht geöffnet'
Ballposition Inneseite linker HackenDer ganze Körper rotiert nach vorn
Finish Körper  zum Ziel, Oberkörper hoch.

 ZURÜCK

 

 

Rendertime: 0,062 sec. - Querys: 203