Spezialitäten aus Franken

Fränkische Küche - vielfältiger als man glaubt..

Spricht man von der fränkischen Küche, so ist meist die Rede von deftigen Bratwürsten oder saftigem Schweinebraten mit „Kniedla“ (Klöße) und der Schlachtschüssel. In der fränkischen Küche geht es jedoch nicht immer nur „um die Wurst“. Zwar sind die aus Schweinefleisch hergestellten und überregional bekannten „Nürnberger“ die bekanntesten "Botschafter", doch anderes Schmackhaftes steht ihnen in nichts nach.

Hier ein Schnelldurchgang durch ein kulinarisches Paradies...


Die Nürnberger Bratwurst
Die fränkische Bratwurstküche besitzt jedoch eine wesentlich größere Vielfalt. Die „kleine“ Nürnberger Bratwurst ist im Stadtgebiet Nürnbergs heimisch (und darf auch nur dort hergestellt werden) und wird in und um Nürnberg in vielfachen von 3 verzehrt wird („3 im Weckla“, „6 auf Kraut“). Geschmacklich entspricht sie der Bratwurst wie sie im Ansbacher Raum zu finden ist: Sie wird neben Salz und Pfeffer mit Majoran gewürzt.

Blauer Zipfel

Gerne gibt men die Bratwürste auch in einen Essigsud. Dieser Sud besteht aus Wasser, Essig, Zwiebelringen, in Scheiben geschnittenen Karotten, Salz, Pfeffer, einem Lorbeerblatt und Wacholderbeeren. Darin lässt man die kleinen Würste unterhalb des Siedepunktes etwa 15 bis 20 Minuten gar ziehen, und man erhält die in Franken und in der Oberpfalz so genannten „Sauren Zipfel“ oder auch „Blauen Zipfel“.

"Tartar"
Als Brotzeit wird das Bratwurstbrät auch oft roh etwa 1 cm dick auf deftiges Bauernbrot gestrichen, reichlich mit gewürfelten Zwiebeln belegt und mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig gewürzt, was sich auf fränkisch „Ghäckbrot“ oder auch „Ghacktsbrot“ (von Gehacktes) oder einfach auch „Ausgstraaftaa“ (Ausgestreifte) nennt. Dazu wird oft ein kühles Bier gereicht. In ländlichen Gegenden wird dies gerne als Tatarbrot bezeichnet, was mit dem eigentlichen Tatar aus Rindfleisch natürlich nichts zu tun hat.

Schäufela
Wie in den meisten deutschen Regionalküchen gibt es auch in Franken viele Fleischspezialitäten, insbesondere vom Schwein. Bekannt sind die gebackenen Schweineschultern, die sogenannten Schäufela (wegen des schaufelförmigen Schulterblatts) mit der knusprigen, rautenförmig eingeschnittenen Schwarte. Beliebt ist auch der Schweinebraten. Er ist dem oberbayerischen ähnlich, man isst hier allerdings niemals Sauerkraut sondern eher Blaukraut als Beilage.

Sauerbraten.
Eine Besonderheit ist auch der fränkische Sauerbraten. Er wird im Gegensatz zum rheinischen Sauerbraten ohne Rosinen zubereitet. Die Soße des Sauerbratens wird mit einem in etwas Wasser eingeweichten und zerdrückten leicht gesüßten Lebkuchen („Soßenkuchen“) gebunden

Karpfen
In der Gegend zwischen Forchheim und Bad Windsheim im Aischgrund der Aischgründer ist der Spiegelkarpfen daheim. Traditionell wird der Fisch der Länge nach zweigeteilt und ist gebacken oder „blau“ (im Essig- oder Biersud) eine Spezialität für alle Monate mit „r“. Zum Verkosten des echten Aischgründer Karpfens sind Lokale mit eigener Teichwirtschaft im frühen Herbst (September bis November) am besten geeignet.

Spargel

Wer kennt es nicht, das edle Bleichgemüse, auf dessen Erscheinen die Feinschmecker sehnsüchtig warten? Der Anbau dieser Köstlichkeit hat in Franken eine lange Tradition, und die Qualität des fränkischen Spargels ist weithin bekannt. In den lockeren, sandigen Böden des Regnitz- und Maintales gedeiht das Stangengemüse besonders gut. Die Spargelzeit geht von Mitte Mai bis Ende Juni.

Bier
In Franken liegt das Gebiet mit der höchsten Brauereidichte der Welt, weshalb sich der Begriff Bierfranken gebildet hat. Bierliebhaber finden in Franken etwa 270, überwiegend kleine Bierbrauereien. Vor allem in der Fränkischen Schweiz mit ihren markanten Felsformationen und im Landkreis Bamberg haben noch viele Ortschaften ihren „Bräu“

Wein
Wein ist vor allem in Unterfranken weit verbreitet. Das Weinanbaugebiet Franken ist vor allem für seine Silvaner bekannt. Während der Weinlese gilt der Bremser als Spezialität.

Genießen in Form von „schmecken“
können Sie die fränkischen Landschaften in den Landgasthöfen und Traditionellen Wirtshäusern, von denen GOLFselect hier einige empfiehlt. Ein Blick auf deren Speisekarten eröffnet Ihnen die regionalen Spezialitäten und jahreszeitlichen Besonderheiten der Region.

Quelle: wikipedia / Fränkische Küche

 

Selten gibt es solch eine glückliche Symbiose aus Landschaftsschutz und Genuß


Die Hüteschäferei im Naturpark Altmühltal sorgt dafür, daß diese herrliche Landschaft mit ihren seltenen Tier- und Pflanzenarten erhalten bleibt. Denn wären die wolligen Vierbeiner nicht, würden die Jurafelsen in wenigen Jahrzehnten hinter Büschen und Bäumen verschwinden; Silberdistel, Enzian oder Schwalbenschwanz könnten unsere Kinder dann nur noch auf Fotos bestaunen.

Wer sich also im Gasthaus oder beim Metzger für ein herzhaftes Stück Altmühltaler Lammfleisch oder eine Wurstspezialität vom Lamm entscheidet, trägt seinen Teil zum Erhalt dieser Landschaft bei. So nahe liegen Genießen und Schützen beim Altmühltaler Lamm beieinander.

Die Vermarktung des im Einklang mit der Natur erzeugten Lammfleisches ist die Lebensgrundlage des Hüteschäfer. Längst bringt die Wolle kaum noch Erlös.
Und weil sich die Altmühltaler Lämmer vorwiegend von Muttermilch und den frischen Kräutern auf den Magerwiesen des Naturparks ernähren, können Sie diese wunderbare Landschaft schmecken... l  mehr
 
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