Altötting mit dem berühmten Kapellpaltz

Altötting - Das Herz Bayerns


wird Altötting genannt. Zu Recht, wegen seiner weit über tausendjährigen Geschichte mitten im Herzen des alten bayerischen Stammesherzogtums, aber auch wegen seiner Bedeutung als ein Zentrum des Glaubens und der Volksfrömmigkeit.
500 Jahre Marienwallfahrt konnte Altötting 1989 feiern. Mit der Selig-und Heiligsprechung des Altöttinger Kapuziner-Pfortenbruders Konrad von Parzham 1930 und 1934 hat Altötting neben der Gandenkapelle ein zweites vielbesuchtes Pilgerziel  bekommen: Das Grab des Heiligen in der Kapuzinerkirche St. Konrad. Insgesamt besuchen heute alljährlich über eine Million Pilger Altötting...
 

Der Altöttinger Kapellplatz


Das Zentrum der Stadt und der Wallfahrt, ist kein Stadtplatz im üblichen Sinne. Er ist nicht als Markt- und Handelsplatz und auch nicht als Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens angelegt, sondern – ganz eine Schöpfung des Barock – gleichsam als Bühne eines geistlichen Schauspiels: der Wallfahrt. "Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting", sagt ein altes bayerisches Wort. Hier, am Kapellplatz von Altötting, münden alle diese Wege, die viele Millionen Menschen in fünf Jahrhunderten gegangen sind, und die Altötting zum "religiösen Herzen Bayerns" werden ließen...  l  mehr
 

Die Gnadenkapelle in Altötting


Klein an Gestalt, aber groß an Geschichte und Bedeutung, beherrscht die Gnadenkapelle den weiträumigen Kapellplatz. Ihr Oktogon (achteckiger Turm), der Kernbau dieser Kirche, vermutlich um das Jahr 700 entstanden, dürfte der älteste Zentralbau Deutschlands sein.
Bedeutende Kunstwerke sind der ganz in Silber getriebene, 1670 vollendete Schmuck des Gnadenaltars, eine kunstvolle Darstellung der "Wurzel Jesse swie der "Siberprinz",ein lebensgroßes Abbild des zehnjährigen Kurprinzen Max II. Joseph in zierlicher Rokoko- Rüstung, sowie die "silbernen Herzurnen". In Wandnischen werden zahlreiche silberne Votivgaben aus mehreren Jahrhunderten aufbewahrt...  l  mehr
 

Basilika St. Anna


Der Aufschwung der Wallfahrt am Beginn unseres Jahrhunderts machte den Bau einer großen Wallfahrtskirche erforderlich. So entstand 1910-12 die St. Anna-Kirche, mit 83 Meter innerer Länge, 27,5 Meter Breite und 24 Meter Höhe die größte Kirche Altöttings. 1913 erhob sie Papst Pius X. in den Rang einer päpstlichen Basilika... l  mehr
 

Die Stiftspfarrkirche


Südlich der Gnadenkapelle steht die zweitürmige gotische Stiftspfarrkirche St. Phillipp und Jakob, die in ihrer heutigen Gestalt zwischen 1499 und 1511 als letzte gotische Hallenkirche Süddeutschlands entstanden ist. Der Bau war schon zehn Jahre nach dem Beginn der Wallfahrt wegen des großen Pilgerstromes notwendig geworden...  l  mehr
 

Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt in Marienberg.


Ein weiteres Schmuckstück vor Burghausens Toren ist die Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt in Marienberg. Auf dem Weg nach Raitenhaslach grüßt die farbenfrohe, zweitürmige Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt in Marienberg von einem Hügel hoch über dem Fluss weit ins Land hinein. Sie wird auch "die Perle des Salzachtales" genannt und gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Bayerns... l mehr
 
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