Die Wieskriche im Pfaffenwinkel

Kirchen und Klöster im Pfaffenwinkel

Üppig und in großer Vielfalt präsentiert sich die Kunst hier im Pfaffenwinkel zwischen Benediktenwand und Auerberg, Starnberger- und Staffelsee. Klosteranlagen und Kirchen sind eindrucksvolle Zeugnisse christlicher Kunst, angefangen bei den Basiliken aus der Romanik und der Gotik, bis hin zu der überwältigenden Fülle von barocken Baudenkmälern. Ihren Höhepunkt findet die Rokokoarchitektur in der Wallfahrtskirche „Zum gegeißelten Heiland auf der Wies“, international bekannt als UNESCO-Welterbe der Menschheit.

UNESCO-Welterbe Wieskirche


Die Wallfahrtskirche "Zum Gegeißelten Heiland" auf der Wies in Steingaden ist eine der berühmtesten Rokokokirchen der Welt. Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria Lory Tränen in den Augen einer Figur, die den leidenden Jesus an der Geißelsäule darstellt. Dieses Tränenwunder war der Ausgang für die Wallfahrt "Zum Gegeißelten Heiland" im Ortsteil Wies bei Steingaden.
Von 1745 bis 1754 wurde von Dominikus Zimmermann dafür ein einzigartiges Gotteshaus geschaffen. Ca. 1 Million Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr, darunter auch viele Wallfahrer. Die Wieskirche lädt ein zum Schauen, zum Staunen, zum Beten, zum Besuch der Gottesdienste, zum Zuhören bei einem der Konzerte im Sommer und nicht zuletzt zur stillen Einkehr, um im Gegeißelten Heiland Gott zu begegnen...  l mehr
Panorama der Kirche und des Kirchenraumes

 

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt - Schongau


Erbaut von Dominikus Zimmermann, dem Erbauer der Wieskirche bei Steingaden. Die Kirche "Mariae Himmelfahrt" (zu Unserer Lieben Frau) ist das älteste christliche Gotteshaus auf dem Hügel der neuen Stadt. Das theologische Hauptthema der Kirche ist das Leben Mariens. Beim Betreten der Kirche fällt der Blick als erstes auf den Hochaltar, der die Aufnahme Mariens in den Himmel darstellt. Das Chordeckengemälde knüpft das Thema des Hauptaltares an. Es zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel durch die Heiligste Dreifaltigkeit (Gott Vater, Sohn, Hl. Geist)...  l mehr
 

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt Weilheim


Eine der ersten Barockkirchen auf deutschem Boden und eines der Schmuckstücke der Stadt ist die im Stil des Manierismus, das bedeutet, im Stil des Überganges von der Renaissance zum Barock, erbaute Stadtpfarrkirche von H. Krumpper (1624‒28), mit Stuck der Wessobrunner Schule und schönen Fresken von Elias Greither d.Ä., welche als Inkunabel barocker Deckenmalerei in Süddeutschland gelten. Die Kirche beherbergt auch Deutschlands größte Barockmonstranz, die "Wurzel-Jesse-Monstranz" von Joseph Anton Kipfinger, die auf der Weilheimer Fronleichnamsprozession mitgeführt wird...  l mehr
 

Die Pfarrkirche St. Johannes Wessobraunn.


Diese Kirche ist ein Bau von Franz Xaver Schmuzer von 1758, sehenswert wegen seines glänzenden Stucks von Tassilo Zöpf und der Fresken des "Lechhansls" Joh. Baptist Baader. Am linken Seitenaltar das originale Gnadenbild "Mutter der Schönen Liebe", dessen Kopien die Wessobrunner Stukkateure an all ihren Wirkungsstätten von Schönbrunn bis Versailles als "Wahrzeichen" angebracht haben.  Das große Deckenfresko mit dem Leben des hochverehrten Bauernheiligen schuf 1769 Matthäus Günther, der ganz in der Nähe, am Nordhang des Peißenberges, 1705 geboren ist. Mindestens seit 1717 findet jährlich am Fest des heiligen Leonhard (6. November) der farbenprächtige Pferdeumritt mit Segnung statt. Hinter der Kirche das barocke Quellhaus, an der Stelle, wo der Jäger Tassilos, Wezzo, drei Quellen entdeckte, die zur legendenhaften Gründung Wessobrunns führen...
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