Ausschnitt aus Franz Marc Die Katzen

Wenn er singt, hört man den Himmel: Der Tölzer Knabenchor ist das kulturelle Aushängeschild der Gegend. Musikalisch hat das Tölzer Land aber noch viel mehr zu bieten. Denn egal ob Blaskapelle im Biergarten oder Klassikkonzert in Kirchen- und Barocksälen - ohne schöne Klänge kommt hier keiner aus. Doch auch den Augen wird geschmeichelt: Kirchen, Kapellen, Klöster - selbst das kleinste Dorf überrascht mit hochkarätiger Sakralkunst von Stuck bis Schnitzerei, die Könner wie Ignaz Günther oder die Familie Asam hinterließen. Bühnen, Museen und Brauchtunsfeste sind hier zu Hause....

Der Tölzer Knabenchor


'In Bayern daheim, in der Welt zuhause': Heute ist er weit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus bekannt, der Knabenchor aus Bad Tölz. Konzerttourneen führten das junge Vokalensemble in der Vergangenheit schon bis nach China und in die USA. Das Reisen hat bei den Sängern Tradition. Schon kurz nach der Gründung im Jahre 1956 folgte man Einladungen zu Auftritten in ganz Europa. Professor Gerhard Schmidt-Gaden - Gründer, Dirigent und Gesangspädagoge des Chors - ist seit der Anfangszeit Leiter und musikalischer Ausbilder der rund 200 Sängerknaben. Pro Jahr tritt der Tölzer Knabenchor in mehr als 240 Konzerten auf und unternimmt Konzertreisen in die ganze Welt.
Erleben Sie die Tölzer Sängerknaben live ....
Mehr über "Die Buben von Tölz" hier....
 

Das neue Franz Marc Museum


Am 22. Juni 2008 wurde das neue Franz Marc Museum in Kochel am See eröffnet. Neben dem bisherigen Museumsgebäude entstand ein markanter Neubau, In dem modernen Ausstellungsgebäude, das das alte Haus auf 750 m² Ausstellungsfläche erweitert, lässt sich das Werk Franz Marcs in neue Zusammenhänge stellen. Sein Oeuvre, zuvor ausschließlich durch die Sammlung der Franz Marc Stiftung vertreten,  kann durch die Hinzustiftung der Sammlung Stiftung Etta und Otto Stangl dem Werk seiner Zeitgenossen, wie den "Brücke"-Künstlern gegenübergestellt werden.    l mehr
 

Leonardifahrt in Bad Tölz


Beliebtes Brauchtum in Bad Tölz  ist die alljährliche Leonhardifahrt im November ( 8. Nov. 2009) . Bei diesem regionalen Brauch wird zu Ehren des heiligen Leonhard von Limoges eine Pferdeprozession durch die Stadt geführt. Der traditionelle Umzug wird meist von einem ausgiebigen Festprogramm begleitet. Schon in den frühen Morgenstunden des 6. November ziehen von nah und fern die Vierergespanne mit den prächtig geschmückten Wagen in den Tölzer "Badeteil", wo der Wallfahrtszug in die Buchener-, Kyrein-, Riesch- und Ludwigstrasse zusammengestellt wird und zur Segnung auf dem Kalvarienberg führt.  Der Wettkampf der "Goaßlschnalzer" bildet während der Nachmittagsstunden in der prächtigen Tölzer Marktstrasse einen sehenswerten und aüßerst geräuschvollen Ausklang.   l mehr
 

"Lieber bayerisch sterben, als kaiserlich verderben"


Der Schmied von Kochel ist eine zentrale Figur des bayerischen Staatsbewusstseins. Sein Heldentod an Weihnachten 1705 wurde in der Folgezeit zur Staatslegende.Im spanischen Erbfolgekrieg ist Bayern unter österreichische Besatzung geraten. An Weihnachten 1705 zogen die Oberländer gegen die Hauptstadt München, um die österreichischen Besatzer zu vertreiben. Schlechte Organisation, behelfsmäßige Ausrüstung und Verrat waren eine verheerende Ausgangslage gegen die gut organisierten österreichischen Besatzungstruppen. Die ganze Aktion sollte tragisch enden; etwa 2.000 Oberländer wurden von den Österreichern regelrecht abgeschlachtet. Daher ist dieser Tag als "Mordweihnacht" in die Geschichte eingegangen.

Als letzter soll am Kirchhof von Sendling der Schmied von Kochel, mit der bayerischen Rautenfahne in der Hand, gefallen sein.  Ihm wird der vielzitierte Ausspruch "lieber bayerisch sterben, als kaiserlich verderben" zugeschrieben. In der Ortsmitte von Kochel wurde dem Schmied von Kochel im Jahre 1900 ein Denkmal gesetzt. Alles über die schmied-von-kochel-spiele....
 
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