Der Tegernsee - besinnliche Stimmung in der ruhigen Zeit.

Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Birkenstein


Auf halber Strecke zwischen Miesbach und Kufstein liegt Birkenstein. Auf dem Papier ein Ortsteil von Fischbachau. In Wahrheit aber der vielleicht intimste Wallfahrtsort Bayerns. Die 1710 erbaute Kapelle ist eine Nachbildung des „Heiligen Hauses“, in dem die Hl. Familie in Nazareth lebte. Baumeister der Birkensteiner Loreto-Kirche war Johann Mayr d.Ä. von der Hausstatt.Sieben Menschen leben und arbeiten in der Wallfahrtskuratie: ein Pfarrer und sechs Ordensschwestern. Die Räumlichkeiten sind ebenfalls klein: Mit fünfzehn Besuchern wirkt sie bereits überfüllt. Doch trotz der Enge des Raumes und der Bescheidenheit der gesamten Anlage:  In Birkenstein ist stets viel los. An Christi Himmelfahrt zum Beispiel pilgern jährlich knapp 3000 Trachtler zu der kleinen Kapelle am Fuße des Breitensteins.. l mehr

 

St. Quirin in Tegernsee.


Die im romanisch-gotischen Stil erhaltene Kirche hat die älteste doppeltürmige Fassade Bayerns. Leo KLenze baute sie im 19. Jahrhundert um. Die Fresken im Kirchenschiff und in der Vorhalle stammen von Johann Georg Asam. Die Kirche ist Teil des ehemaligen Klosters,das 1805 von Baron Karl von Drechsel ersteigert wwurde, der vor allem an der einträglichen Brauerei interessiert war und mehrere nicht benötigte Klostertrakte abbrechen ließ. 1817 schließlich kaufte König Max I. Joseph (reg. 1799-1825) die Reste der Anlage und machte sie zur königlichen Sommerresidenz, das ehemalige Kloster wurde zum Schloss. Im Schloss sind – neben einigen repräsentativen Wohnräumen der herzoglichen Familie - das "Herzoglich Bayerische Brauhaus Tegernsee" und zwei große Gaststätten untergebracht.

 

St. Sixtus in Schliersee


1712 - 1715 an der Stelle der mittelalterlichen Vorgängerkirche erbaut, zählt sie zu den schönsten und ansprechendsten Kirchen der Region. Man entdeckt hier viele Künstler wie Jan Polak (Schutzmantelbild und Gemälde in der Nikolauskapelle),  Hans Zwerger (Zimmermannsarbeiten), Johann Baptist Zimmermann (Marienaltar, Stuck und Deckenfresken). Schöne Ausstattungsstücke aus der mittelalterlichen Kirche sind die Thronfigur des hl. Sixtus aus der Übergangszeit von der Spätgotik zur Renaissance und der Gnadenstuhl von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1480.
 

St. Peter und Paul - die Pfarrkirche Weyarns


In Weyarn gründeten die Augustiner im Jahr 1133 ein Chorherrenstift. Nach einem Brand im 17. Jahrhundert entstand der heutige barocke Bau. Zum 600 - jährigen Bestehen im Jahr 1733 ließ das Kloster die Kirche repräsentativ im Geschmack der Zeit ausstatten. Die Arbeiten führte der bekannte Münchner Hofmaler und Stukkateur Johann Baptist Zimmermann aus. In der Kirche sind auch mehrere Skulpturen des Münchner Rokokobildhauers Ignaz Günther zu sehen. Mehr über die Geschichte der Kirche und des Klosters ... l  hier
 
Rendertime: 0,325 sec. - Querys: 384