Historisches Wurstkucherl in Würzburg

Auch in Regensburg geht Liebe durch den Magen


Von Schweinsbratwürsten, Radi und Reichstagskonfekt.
Fangen wir mit den Regensburger Spezialitäten an. Da sind neben den zierlichen Schweinsbratwürsten, welche die Wurstküche mit Kraut und Kipferln serviert, die Knacker oder Regensburger zu nennen, die man kalt oder warm und auch auf dem Rost oder aus der Pfanne gebraten genießen kann. Diese kurzen, prallen Würste sehen recht knackig aus, haben ihren Namen jedoch vom ursprünglichen Rezept erhalten, das die Verwendung von Genickfleisch (bayerisch: Gnack) vorschrieb.

Zur vollkommenen Brotzeit gehören Regensburger Radi dazu, die in Regensburg „Weichser Radi“ heißen, weil sie im Stadtteil Weichs auf dem Lößboden des Donauufers gezogen werden. Bier in vielen Spielarten rundet selbstverständlich eine solche Mahlzeit ab. Wer seine Würstel mit Senf verzehren möchte, bevorzugt süßen Regensburger Senf, den ein Familienbetrieb in konkurrenzloser Qualität erzeugt. Und nach dem Essen zieht manch einer den Schnupftabak, den Regensburger Schmalzler, aus der Tasche und lädt die Tischrunde zu einer Prise aus der Schnupftabakdose oder einer hübschen Keramikflasche ein. Wer beim Essen zuviel des Guten tat, renkt den Magen anschließend mit einem Gläschen Karmeliten-Geist ein, der seit über 250 Jahren von Regensburger Patres aus naturreinen Kräutern im Karmelitenkloster hergestellt wird.

Zum Nachtisch lässt sich das Leben mit Reichstags-Konfekt und Barbara-Küssen versüßen. Ebenso wenig sind Donau-Muscheln zu verachten, deren Hauptbestandteil eine besonders zubereitete Schokolade ist. Reichstagskonfekt gab es zur Erfrischung beim immerwährenden Reichstag zu Regensburg. Der Magistrat der Stadt musste dafür sorgen, dass es bei den Sitzungen auf besonderen Tischen bereitstand. Die Sitzungsteilnehmer durften sich kosten-los bedienen. Die Sitte wurde allerdings schon lange vor unserer Zeit eingestellt. Die Stadt konnte die Ausgaben für eine derartige ununterbrochene Bewirtung eines Tages nicht mehr verkraften.

Wer die ganze Palette der Regensburger Spezialitäten kennenlernen will, sollte beim Besuch in der Donaustadt wenigstens einmal Waller vom Rost genießen und dazu eine Probe des heute noch bei Regensburg abgebauten Weines kosten. Er ist herb, aber ein wirklich reiner Wein von echtem Seltenheitswert: Die Anbaufläche auf den Winzerer Höhen bei Regensburg ist klein. Hier wird der Weinbau als Liebhaberei von einem Facharzt betrieben, der sich und den Zeitgenossen beweisen wollte, dass nicht nur frühere Generationen verstanden haben, an dieser Stelle einen edlen Tropfen zu erzeugen.

Auch an Andenken in Gestalt charmanter Spezialitäten fehlt es in Regensburg nicht. Die original Regensburger Gewürzsträusse und Blumengebinde bereiten viel Freude, die für lange Zeit anhält.

Regensburg vermag also durchaus auf dem Weg über die berühmte Liebe, die durch den Magen geht, Freunde zu gewinnen. Zu bieten hat die Stadt aber sehr viel mehr. Sie ist gut 2000 Jahre alt und reich an Baudenkmälern aus römischer und mittelalterlicher Zeit. Hier haben Jahrhunderte, ja sogar zwei Jahrtausende noch deutliche Spuren hinterlassen. Für den Blick in die historische Vergangenheit gibt es kaum einen geeigneteren Platz.In ihr kann der Besucher nicht nur die Biographie einer schon von alters her bedeutsamen Stadt nacherleben, sondern auch einen Ort, der Schauplatz deutscher und europäischer Geschichte war... l  mehr

Ouelle: Regensburg Tourismus GmbH, Altes Rathaus, D-93047 Regensburg
Tel.: ++49(0)941/507-4410 Fax: ++49(0)941/507-4419
www.regensburg.de tourismus@regensburg.de

 

Oberpfälzer Biervielfalt


Dass die Begriffe „Bayern“ und „Bier“ einen gewissen Zusammenhang haben ist mehr als ein Klischee. Schließlich stammt das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 vom Bayerischen Herzog Wilhelm VI. Bei diesem Gebot handelt es sich um das am längsten gültige und angewandte Lebensmittelgesetz der Welt. Wie unterschiedlich Bier aus diesen Zutaten schmecken kann zeigt ein Blick oder Geschmackstest bei 500 unterschiedlichen Bieren von mindestens 80 Brauereien, die es heute in der Oberpfalz gibt. Einige davon haben einen gewaltigen Bierausstoß, andere produzieren ihr flüssiges Gold nur sehr begrenzt für den Handel und schenken eher in Brauereigasthöfen aus. Besonders bekannt ist das Oberpfälzer Zoigl-Bier...
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Lammland-Bayerischer Jura



Juradistl-Lamm.
Vor allem im Landkreis Neumarkt ist das Lamm weder aus dem Natur-Bild, noch von den Speisekarten hochwertiger Gasthäuser wegzudenken. Lebendig dienen die Tiere auf den Jurahängen als „lebende Rasenmäher“ an Stellen, die mit Mähmaschinen nicht zu erreichen sind. Auf dem Teller entfaltet sich eine ganz neue Qualität, als „Juradistl-Lamm“, eine ganz besondere Spezialität. Keine Spur von Hammelaroma, sondern zartes, wohlschmeckendes Fleisch, aus dem sich alle möglichen Gerichte zubereiten lassen.

Seit der Markeneinführung im März 2004 hat das Juradistl-Lamm viele Freunde gefunden. Denn die kräuterreichen Trockenrasen mit ihrem frischen Wuchs und Muttermilch sind die wesentliche Futterbasis. Und die Schäfer arbeiten im Einklang mit der Natur.Sie erzeugen eine regionale Spezialität, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch das Gesicht einer wunderbaren Landschaft erhält. Vorbei sind die Zeiten, als Rücken und Keule das einzig Essbare am Lamm waren...   l  mehr
 

Bier aus dem Bayerischen Jura


Die Hallertau, das größte Hopfenanbaugebiet der Welt vor der Haustür, hochwertige Braugersten und -weizen von den Jurahochflächen und frisches, klares Wasser aus eigenen Hausbrunnen: Bier aus dem Bayerischen Jura ist ein besonderer Genuss. Über 30 Brauereien stellen mit großem Können eine Vielzahl von Biersorten her.
Im südlichen Bayerischen Jura, der sich mit drei der ältesten Brauereien der Welt stolz "Ursprungsland des Bieres" nennt, dominiert heute die Produktion des obergärigen Weißbiers. Im nördlichen Bereich, um Amberg, ist - wegen der geografischen Nähe zu Böhmen - das untergärige Pilsener stärker vertreten.

Im Bayerischen Jura brauen 34 (!) Betriebe weit über hundert verschiedene Biere: Helle, Dunkle, Weizen und Märzen, Böcke und Pilse, Festbiere und Lokalspezialitäten. Brauereiführungen werden überall angeboten. Bier & Barock gehört in Bayern zusammen: Schönstes Beispiel dafür: Weltenburg mit berühmter Asam-Kirche und allseits beliebtem Biergarten.. l  mehr

Hier finden Sie auch: Ostbayerischen Volksfest - Kalender

 

Wildschwein


Obelix würde Augen machen, was es in der Oberpfalz für prächtige Wildschweine gibt. Von manchen als Umweltschädling geschmäht, sind die Oberpfälzer doch dankbar um ihre wilden Keiler und Sauen. „Im Elsass wäre man froh um solch einen Schädling“, sagt ein Oberpfälzer Gastwirt und Spezialist für Wildschweingerichte, „haben Wildschweine doch gesundes Fleisch, aus dem man nicht nur Braten oder Medaillons zubereiten kann, sondern auch Spezialitäten wie Bratwürstl, Salami und Schinken.“ Jäger verdienen sich durch den Verkauf geschossener Wildschweine etwas dazu, und die Wirte freuen sich über Gäste von weit her, die ihre Wildschwein-Schmankerl schätzen.Wildfleisch ist leicht, zart, edel und voller Geschmack...  l mehr
 
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