Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg
Natur und Erleben
Der König Ludwig Kanal
Diese künstliche Wasserstraße von Bamberg nach Kelheim wurde 1846 nach
elf Jahren Bauzeit unter Ludwig I. eingeweiht und verbindet Main und
Donau. Die Trasse: Bamberg, Erlangen, Nürnberg, Burgthann, Neumarkt, Berching, Beilngries, Dietfurt bis nach Kelheim zur
Donau. 100 Schleusen mußten gebaut werden, die von 55 Schleusenwärtern
betreut wurden. Einige der 66 Kanalhäuser - entworfen von Leo von Klenze - sind bis heute erhalten und gepflegt. Der 16 Meter breite und mit 1,5 Meter für die damalige Zeit ausgesprochen tiefe Kanal wurde 1950 aufgelassen. Während dem "alten Kanal" der wirtschaftliche Erfolg versagt blieb, erfreut sich sein Vermächtnis heute großer Beliebtheit. Die noch erhaltenen "Treidelwege" entlang des König-Ludwig-Kanals, auf denen die Schiffe einst von Pferden vorwärtsgezogen wurden, sind heute beliebte Wander- und Radwanderwege. Das stille Wasser ist zu einem Biotop geworden und lädt entlang seiner Ufer ein zu ausgedehnten Rad- und Wandertouren. Vier ausgezeichnete Darstellungen über den alten König -Ludwig - Kanal epfehlen wir Ihnen hier gerne. Lassen sie sich verzaubern durch gut erzählte Geschichten und Bilder zum Träumen...
Andre Kraut - mit einem "Appetitanreger" für Radler
Hajo Dietz - eine ausfühlriche "Luftbegleitung" von Nürnberg bis Kehlheim
Martin Hoppe - Romantische Impressionen.. (Bild)
Hans Grüner - Geschichte und eine "Liebeserklärung" an den Alten Kanal...
Treideln auf dem Ludwigskanal
Eine ganz besondere Attraktion in Mühlhausen ist das Treideln mit Schleusung auf dem historischen Ludwigskanal. Wie vor 160 Jahren wird ein Treidelschiff (Alma Viktoria, Baujahr 1933) von einem Pferd den Kanal von Mühlhausen nach Pollanten gezogen.Durch eine wunderschöne Landschaft geht die Fahrt von Mühlhausen der Schleuse 25 entgegen, die auf halben Weg der insgesamt 6,5 km langen Treidelstrecke nach Pollanten erreicht wird... l mehrTropfsteinhöhle Schulerloch
Das Schulerloch ist eine 1,5 Mill. Jahre alte Tropfsteinhöhlein der Nähe von Essing. Sie liegt 50 m unter der Erde. über der Höhlendecke liegt an einer Stelle eine Felsdecke, die fast 40 m mächtig ist. Manchmal ist die Decke so niedrig, dass die Besucher die Köpfe einziehen müssen, dann wieder ist der Höhlenraum bis zu 8 Meter hoch. Diese Höhe erreicht die Höhlendecke etwa im sogenannten Tempelraum. In der gesamten Höhle kann man sogenannte Stalaktiten und Stalagmiten finden. Die allerersten Menschen haben die Höhle schon vor 80.000 Jahren betreten. Es waren die Neandertaler die sich in dieser Höhle einmieteten. Als Spuren hinterliessen sie mehr als 2000 Steinwerkzeuge, die 1914 ausgegraben worden sind. Das Wahrzeichen des Schulerlochs ist das einzigartige Wasserbecken (=
Becher- stalagmit). Rund um den Globus konnte keine derartige
Tropfstein- form entdeckt werden.... l mehrDer Ort Essing liegt malerisch an Felsen geschmiegt im Altmühltal kurz vor Kehlheim am Main - Donau Kanal. Sehenswert ist der Ort mit einer der längsten Holzbrücken der Welt, die den Kanal überspannt.
Die Osterhöhle
Die Osterhöhle ist nach der "Maximiliansgrotte" die zweitgrößte Schauhöhle in der nördl. Oberpfalz.Sie liegt nur wenige Kilometer von Sulzbach-Rosenberg entfernt. Der erschlossene Teil ist bis zu 30m tief und ca. 200m lang. Die Eigenart der Höhle besteht in ihren schönen, gut durchformten Tropfsteinbildungen, in den schönen Auslaugungsformen und in den "Kolken" (runde, kesselartige Vertiefungen im Gestein). Die Osterhöhle wurde bereits 1905 entdeckt und für Besucher eingerichtet. Im Jahre 1935 wurde die Höhle dann zu ihrer jetzigen Form ausgebaut. Angeschlossen ist eine gemütliche Waldschänke mit geschlossener Veranda, sie bietet Platz für ca. 65 Personen. An warmen Tagen lädt der schattige Biergarten zum Verweilen ein. Die Küche der Waldschänke bietet eine deftige Brotzeit, wie sie nicht nur die Oberpfälzer schätzen... aber auch sonst bietet die Schänke einige Überraschungen... l mehr
Die Maximiliansgrotte
Ja, es gibt ihn dort - den "Grottenkäse"...
König-Otto-Tropfsteinhöhle
Am 30 September 1895, dem Geburtstag von Bayernkönig Otto, wagten drei "beherzte junge Männer" eine "Expedition", nachdem sie einen Fuchs in einem Erdloch verschwinden sahen. Sie entdeckten dabei eine der beeindruckendsten Tropfsteinhöhlen der Frankenalb. Erst im Dezember 1972 wurde ein weiterer Teil der Höhle von einer Gruppe Höhlenforscher entdeckt. Eine imposante Halle, Adventshalle genannt, swie die "Schatzkammer", ein wassergefülltes Sinterbecken, bilden nur zwei der Highlights der Höhle.Die gesamte Wegstrecke durch die Höhle beträgt 270 Meter und sie ist bis zu 70 m tief, l mehr

