Cafe Restaurant TRIANGEL
Man blickt direkt auf die Festspielhäuser, wenn man im Sommer im Schanigarten sitzt. Nebenan, wenn man Glück hat, sitzt vielleicht Anna Netrebko oder. ein anderer Star der Salzburger Festspiele.
Mag die Triangel das kleinste und unwichtigste aller Instrumente sein – das „Triangel“ ertönt im Konzert der großen Gastronomiebetriebe. Was führt all die berühmten Menschen her? Natürlich lockt die Lage. Wer im Sommer zu Aufführungen geht, promeniert hier vorbei, lässt sich auf einen Aperitif nieder – wenn Platz ist. Denn von den „Triangel“-Tischen öffnet sich der beste Blick auf Menschen und Garderoben. Das Lokal ist zum Treffpunkt rund um die Festspiele geworden.
Das Innere hat etwas vom französischen Bistro: Man sitzt an blanken Holztischen nah beieinander, Enge wandelt sich rasch in Gemütlichkeit. Selbst in der Vorsaison war jeder Platz besetzt. Und die Prominenz? Nun, sie grüßt per signiertem Foto von den Wänden. Die Widmung von Netrebko und Villazón ist überschwänglich. Und die Küche? Der Stil ist wenig mutig: ein bissl einheimisch, ein bissl italienisch, ein paar asiatische Anklänge. Dahinter aber verbirgt sich erstaunliche Qualität.
Quelle: Salzburger Fenster